Wie glaube ich bereits früher erwähnt, haben wir im Hasenbau eine Ölheizung deren Kessel aus dem Jahre 1980 stammt. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Konstanttemperaturkessel, der mit durchweg 75 Grad betrieben werden muss.

Das gute Stück ist also schlappe 29 Jahre alt (wobei der Brenner aus dem Jahre 1999 stammt und durchaus dem Stand der Technik entspricht). Insofern beschränkt sich allerdings die einzige Regelung der Heizungsanlage auf genau einen Thermostaten am Kessel, der den Ölbrenner ein- und ausschaltet um die 75 Grad zu halten. Prinzipiell wird mit einer über eine Zeitschaltuhr gesteuerten Umwälzpumpe das heiße Kesselwasser in die Rohre zu den Heizkörpern gepumpt, mal mehr (wenn an) und mal weniger (wenn aus).

Immerhin gibt es ein Vierwegeventil, welches es erlaubt, dem Heizkreislauf (auch Vorlauf genannt) kühles zurückströmendes Wasser (auch Rücklauf genannt) beizumischen, und insgesamt dem Kessel somit weniger heißes Wasser zu entnehmen. Weiterhin ist dieses Ventil insofern notwendig, als dass alte Kessel nicht mit niedriger Rücklauftemperatur betrieben werden dürfen, da sonst Verbrennungsabgase im Brennraum kondensieren und den Kessel schädigen können.

Natürlich stand der Ventilhebel bei Übernahme der Höhle auf 100% warm, was nicht unbedingt energieeffizient und für den Kessel gut ist. Da es überhaupt keine (automatische) Regelung der Heizung in Abhängigkeit der Außentemperatur gab, hat sich der Hase entschlossen, eine frei programmierbare Heizungsregelung nachzurüsten. Hierzu bedarf es in erster Linie eines Steuercomputers, der seinen Platz an der Wand gefunden hat:

Diese Steuerung ist in der Lage, die Kesseltemperatur konstant zu halten, und in Abhängigkeit von bestimmten Parametern die Temperatur des Heizkreislaufs zu regeln. Dafür muss die Steuerung zunächst einmal wissen, wie kalt es draussen ist. Hierfür wurde ein Temperaturfühler professionell am Handlauf der Kellertreppe witterungsgeschützt installiert 🙂

Sollte sich die Regelung bewähren, wird der Fühler noch richtig an der Wand befestigt. Mit einer weiteren Steuerleitung wird der Steuerung die Kontorolle über den Ölbrenner und als Eingangsgröße die Kesseltemperatur mittels Sonde gegeben. Nun muss allerdings das schlaue Kästchen auch noch wissen, welche Temperatur das zum Heizkreis hin strömende Heißwasser hat. Dafür wurde ein Sensor am zu den Heizungen führenden Rohr nach der Umwälzpumpe platziert:

Die Pumpe selbst kann vom Steuerrechner bei Bedarf (bei Wärmeüberangebot) abgeschaltet werden, sodass der Kessel nicht so schnell auskühlt. Als vorgeschaltete Maßnahme kann mittels nachgerüsteten elektromotorischen Stellantriebs der Vierwegeventil von der Steuerung je nach Erfordernis verstellt werden:

So ist sichergestellt, daß bei konstant gehaltener Kesseltemperatur immer nur soviel heißes Wasser aus dem Kessel entnommen wird, wie zur Beibehaltung einer als angenehm empfundenen Zimmertemperatur in den Wohnräumen notwendig ist. Obendrein wird automatisch während der Nacht und an Wochentagen tagsüber die Raumtemperatur reduziert. In der Folge muss der Ölbrenner seltener anspringen, was schlussendlich zu einer Energieeinsparung und damit Entlastung der Umwelt führt. Desweiteren bietet es sich an, den Kessel selbst mit Wärmedämmplatten vor Strahlungsverlusten in den Kellerraum zu schützen. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr. Erst einmal muss es Winter werden, und die Heizung samt Steuerung im echten Betrieb auch funktionieren.
Alle Teile für die Steuerung habe ich neu oder gebraucht bei eBay gekauft und insgesamt nur knapp 300,- Währungseinheiten bezahlt. Der zeitliche Aufwand für die Modifikation war bei gemütlicher Herangehensweise etwa 5 Stunden.
Archiv für den Monat: September 2009
Es werde Licht
Passend zum geräumigen neuen Windfang und der um diese Jahreszeit immer früher einsetzenden Abenddämmerung haben die Hasen nach einer adäquaten Deckenleuchte Ausschau gehalten. Und wir haben tatsächlich etwas gefunden. Als Lichtakzent haben wir auf dem Sideboard ja bereits die beiden Kugelleuchten, und an der Decke leuchtet bei höherem Lichtbedarf nun folgender Korpuskularstrahler:

Die grüne Pfote
Die Häsin hat gestern und heute fast zwei ganze Tage im Vorgarten verbracht. Dem Hasen war noch gar nicht bekannt, dass sie so einen grünen Daumen Pfote hat, allerdings mit dem Ergebnis, das die Hände ganz von Blasen und Wunden überzogen sind. Aber es hat sich gelohnt:

Leider zum Glück haben wir keine Bilder vom ursprünglichen Zustand, der ganze Boden war unter anderem bedeckt mit Efeu, einfach gesagt war das Grün seit Jahren verwildert. Nun kommt aber selbst in den Lavendelstrauch wieder eine Form:

Ein Männlein steht im Walde …
… ganz still und stumm. Oder selbiges Wesen steht im Grase in der Ohmstraße. Gestern waren die beiden lustigen Gesellen noch nicht da. Und heute streift der Blick über die seltsamen hellen Etwasse im Garten, und siehe da … zwei verschiedene Schwammgewächse fühlen sich bei uns anscheinend wohl:


Keine Ahnung, ob man daraus ein schmackhaftes Mahl zubereiten kann, der Hase genießt sein Pilz lieber mit S – da weiß man was man hat. Guten Abend 🙂
Wandercouch
Wir haben beschlossen, dass uns die Aufstellung der Couch in der Wohnhöhle nicht so gefällt, wie sie stand. Daher haben wir kurzerhand einige Stellproben vorgenommen und kamen zu dem Schluss, daß es so besser aussieht:

Jetzt müssen wir langsam mal die Bilder aufhängen, damit es an den Wänden nicht mehr so kahl aussieht. In der Ecke hinter der Couch bietet es sich an, eine Wandlampe zu installieren, doch woher soll das Kabel kommen? Mal sehen, ob uns noch etwas hierzu einfällt.
Klare Sicht
Für den Einen ein eher unappetitliches Thema, für den Anderen ganz normaler Haushaltsdreck: Die Ablagerungen im unteren WC Bereich. Eine Mischung aus Kalk und Ablagerungen vergangener Benutzung lagert sich, sofern man nicht regelmäßig putzt, im immer mit Wasser gefüllten tiefsten Punkt eines WCs an, und dann sieht das ganze so aus:
Dies ist übrigens schon die entschärfte Version nach einem ersten Durchgang der im folgenden beschriebenen Reinigungsprozedur. Die originale Ausgangssituation möchten wir hier nicht veröffentlichen, ebenso wie das unansehnliche Bild während des aktiven Reinigungsprozesses.
Was kann man machen, wenn herkömmliche WC Reiniger und putzende Hasenmütter den Ablagerungen nichts mehr anhaben können? Man nehme Salzsäure. Diese gibt es in jedem gut sortierten Baumarkt. Dort wird sie als Mittel verkauft, um Zementschleier von Fliesen zu bekommen. Man versucht also mit der Klobürste soviel Wasser wie möglich nach hinten aus dem „Knie“ der Schüssel zu drücken, was am besten durch rhythmisches Aufschaukeln der Wassermasse gelingt, und kippt anschließend vorsichtig einen halben Liter verdünnte (also < 25%ige) Salzsäure in das Wasser. Achtung: Hierbei Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen, das ist ganz und gar nicht ohne!
In der Folge fängt es in der Schüssel an zu brodeln und riecht dabei gewaltig nach faulen Eiern. Nimmt man das aber alles in Kauf, hat man nach 45 Minuten folgendes Ergebnis:

Man fragt sich, wie die Voreigentümer es hinbekommen haben, dass sich dort so viele Ablagerungen ansammeln konnten, aber möglicherweise gibt Leute, die gar nicht wissen, dass man mit der Bürste auch dort putzen kann. Jedenfalls hat der Hase so etwas auch schon einmal von der Hasenschwester gehört. Leute gibts …
Ein Hase
Da es zur Zeit nicht wirklich viel zu dokumentieren gibt (lediglich die Wohnzimmerlampe hat es gestern an die Decke geschafft), zeigen wir Euch heute wenigstens unseren Küchenhasen. Dieser hat seinen Platz auf der alten, abgelösten Klebefolie des vorhandenen Interieurs gefunden, keiner weiß wie er dort hin kam 😉

Windfang
Heute haben wir es dank des Ehrgeizes der Häsin geschafft, den Windfang fertig zu stellen. Die Decke wurde vormittags geweisst und ab Nachmittag haben wir bis spät abends die farbige Tapete auf die Wand gekleistert.

Nachdem die Häsin auch noch den Boden von den Spuren des Werkens befreit hatte, sah das Ergebnis gegen 23 Uhr dann wirklich schön aus:

Den Verteilerkasten werden wir noch mit Holz verkleiden, damit dieser Blickfang im Windfang optisch etwas verschwindet.
Zweimal Meins = Unser
Heute kam ein dicker Umschlag vom Notar mit den aktuellen Grundbuchauszügen. Beide Hasen stehen nun zu jeweils 1/2 als Eigentümer des Hasenbaus „drin“. Also mussten wir doch glatt das gute Wetter nutzen und die alte Abdeckung vom Rollladenkasten noch einmal aus der Sperrmüllecke hervorholen, um dies der Blogosphäre mitzuteilen 🙂

Wir freuen uns, dass alles so gut geklappt hat und uns so viele Verwandte, Freunde und sonstige Helfer so kräftig unterstützt haben und auch aktuell noch unterstützen.
Über den Dächern
Am Sonnabend mussten wir aufs Dach, um an das obere Ende der gartenseitigen Aussenwand zu kommen. Hier bietet sich ein herrlicher Ausblick über das schöne Menden (Rhld).

An der Abschlusskante der Mauer nach oben konnte man vom Garten aus erkennen, dass Mörtel fehlte. Dies sah dann von oben betrachtet so aus, und wurde im Anschluss vom Häsinnenpapa fachmännisch neu abgedichtet:
