Archiv für den Monat: Januar 2010

Instandsetzung

Vielleicht ist es in der Vergangenheit dem einen oder anderen Beobachter aufgefallen. Der Hase hat krumme Pfoten:
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Hierbei handelt es sich um eine vererbbare Krankheit, bei der (meist gutartige) Knoten auf der Hand- und Fingerinnenfläche wachsen, die irgendwann später die Nerven und Sehnen umschliessen und behindern. So kommt es zur typischen Fingerverkrümmung der so genannten Dupuytrenschen Kontraktur. Stützt man sich mit beiden Händen flach auf dem Boden ab, sieht das so aus:
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Auf den Röntgenbildern konnte man auch erkennen, dass die Fingerknöchel bereits damit begonnen hatten zusammen zu wachsen.
Wichtig ist anzumerken, dass es im Alltag nicht weh tut. Leider war beim Hasen jedoch nun an der linken Pfote ein Punkt erreicht, bei dem die Krümmung nahezu 90° betrug und das Anziehen von Fingerhandschuhen oder das Hände-in-die-Hosentasche-Stecken unmöglich machte. Also wurde in der Tierklinik ein Termin gemacht und am 27. Januar unter Vollnarkose(!) der Finger wieder repariert. Am Abend der OP sah es dann so aus:
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Von vorne sieht man aber bereits, dass der kleine Finger wieder stärker als vorher gestreckt sein muss:
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Der eng anliegende Verband soll nun zwei Wochen lang Druck auf das Gewebe ausüben und die Finger gestreckt fixieren. Dies schränkt im Alltag massiv ein, und das Anziehen und Brote schmieren gerät zu einem langwierigen Unterfangen. Auch beim Duschen muß der Hase ein wenig improvisieren, damit Verband nicht durchnässt und womöglich die Schiene darunter rostet:
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So ist natürlich auch an Auto fahren nicht zu denken, und das Schreiben von Nachrichten am Computer beschränkt sich größtenteils auf Kleinschreibung.

Da die rechte Hand auch deutliche Anzeichen einer Verkrümmung und Knotenbildung zeigt, steht die nächste OP bereits vor der Tür. Aber mit etwas Glück erst gegen Jahresende oder im nächsten Jahr.

Schneehöhe gering

Während im hohen Norden bereits Ortschaften den Katastrophenalarm ausgelöst haben, hat uns hier im Hasenland das Tief Daisy verschont. Es taut nach einer knappen Woche Frost nun inzwischen sogar schon wieder. Daher hier schnell ein Bild mit dem aktuellen Schneepegel, bei dem der Weg über die Terrasse zur Mülltonne auf den Fliesen durchaus ein rutschiges Unterfangen ist.
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Die 8…9 cm Schneehöhe haben aufgrund der Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auch Auswirkung auf die ursprünglich für den 11./12. Januar geplante Kanalsanierung. Dies wurde nun seitens des Bauunternehmens auf den 1./2. Februar verschoben.

Aus aller Welt

Endlich kam der Hase dazu, die schon längst gekaufte Satellitenantenne zu montieren. Ursprünglich war dies auf dem Flachdach geplant, jedoch sprachen Blitzschutz und Dichtigkeitsprobleme dagegen. So musste die Antenne nun ihren Platz an der Ostfront Hauswand der südöstlichen Gebäudeseite einnehmen.
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Dank des vierfach Multifeed LNBs haben wir nun eine reichhaltige Auswahl zwischen den Rundfunkstationen unter anderem aus der BRD, Niederlande, Frankreich, Italien, Polen, England, Belgien, Russland, Ukraine, China, Türkei, Mazedonien, Iran, Irak, Jemen, Nordafrika und selbst das US-Amerikanische Pentagon spricht zu uns, um nur Einige zu nennen 🙂

Viel wichtiger ist jedoch, dass man nun auch ohne ständige Internetverbindung die Stimme der Heimat diverse Berliner Rundfunkstationen empfangen kann.