Archiv für den Monat: September 2010

Beinbruch

Heute früh hat der Elch einen Ford geknutscht oder eher anders herum. Ein Ford wollte von links auf die durch den Elch berittene rechte Spur einscheren und hat ihn einfach übersehen. Peng – mit riesen Getöse ist der Reifen geplatzt, ja gar die ganze Felge verbogen. Den Kotflügel und Blinker hat es auch erwischt 🙁


Die Sachlage ist eindeutig sagt der Mann in grün, der kurz danach auf seinem bayerischen Mopped dahergeritten kam. Dann kam noch der Mann in Gelb mit dem großen Auto der den Elch dann zum Elchdoktor in die große Stadt gebracht hat. Dort sagte dann der Mann in Weiß daß man nun sehen muß, ob nur der Fuss angeknaxt ist oder vielleicht das ganze Bein gebrochen. Dann erzählte er noch irgend etwas von Zeitwert und wirtschaftlichem Totalschaden. Dafür muss aber noch ein anderer Mann kommen und den Elch auf Herz und Geweih prüfen. So’n Quatsch, so schnell gibt doch ein Elch nicht auf.

Erleuchtung

Manchmal ist auch noch abends nach der Arbeit Zeit um zumindest Kleinigkeiten im Haus zu erledigen. Heute war dies die Beleuchtung unter den Hängeschränken auf der Herdseite in der Küche.

Ein namentlich nicht näher bezeichneter Discounter hatte nämlich letzte Woche metallene Unterbauleuchten zum kleinen Preis, und so hatte der Hase kurzerhand beschlossen, diesen der Vorzug gegenüber mehrfach so teuren LED Leuchten zu geben. Umrüsten kann man später ja immernoch.

Abschluss

Was lange währt wird endlich gut oder so ähnlich sagt man. Natürlich ist die Hasenküche noch nicht ganz fertig, aber heute haben wir es zumindest geschafft, die noch fehlende Abschlussleiste auf der Herdseite zu montieren. Vorher konnte an der Wand kondensierende Feuchtigkeit beim Kochen oder überschwappendes Nudelwasser ungehindert hinter die Arbeitsplatte laufen, was wir trotz Einhaltung der Kochvorschriften nicht immer vermeiden konnten…

Um dies zu unterbinden wurde nun die schon seit längerer Zeit als Garagendekoration herumliegende Abschlussleiste endgültig an die Wand beziehungsweise auf die Arbeitsplatte montiert, um einen dichten Abschluss von Platte und Wand zu gewährleisten…

Denn wie heißt es so schön: Wo gehobelt wird, fallen Späne oder besser Wo gekocht wird schwappt Wasser.

Sender Löffelheim

Dank eines großen Internet-Auktionshauses kam der Hase an einen ehemals militärischen Funkmast der Firma Geroh. Dieses vor 40 Jahren gebaute Prachtstück Deutscher Handwerkskunst musste im Hasengarten lediglich ein wenig aufgearbeitet werden, wozu in erster Linie das Nachspannen der Auszugsseile sowie das ordentlich Fetten zählte. Dann konnte der Kurbelmast temporär mit Bodenplatte und Verzurrgurt am Geländer der Kellertreppe befestigt werden, und der Hase konnte wieder einmal spielen …

Andere würden sagen, der Herr Hase führt wieder einmal funktechnische Experimente durch, daher befindet sich oben am Mast befestigt auch eine dem entsprechenden Zweck dienende Funkantenne.

Natürlich war dies nur eine temporäre Installation, da aus Gründen der Optik und des Blitzschutzes sowie der etwas improvisierten Befestigung so eine Konstruktion nicht für eine dauerhafte Installation herhalten kann. Daher wurde nach dem Beenden der Experimente der Mast mittels der Kurbel wieder eingefahren und in in der Garage verstaut. Da freut sich die Häsin, die dem ganzen nur bedingt Verständnis entgegenbringen konnte 😉

Der Filz muss weg

Das Problem einer jeden Langhaarkatze ist die Fellpflege. Das spezielle Problem unserer felligen Mitbewohnerin ist der Filz. Die gute Tiffy lässt sich nämlich nicht bürsten und striegeln, was aber mehr oder weniger täglich erforderlich wäre, um die Wolle aus dem Fell zu entfernen, bevor die Verfilzung beginnt.

Es handelt sich nicht nur um ein optisches Problem, sondern die verfilzten Stellen ziehen und ziepen am Rücken, sodass die arme Katze ständig versucht daran herum zu knabbern, was ihr allerdings nur mäßig gut gelingt. Also wurde wieder einmal ein Termin beim Tierarzt gemacht und die Häsin fuhr mit dem Felltier zur Schur woraufhin sie so zurückkam:


Jetzt traut sie sich nicht mehr aus dem Haus, weil sie befürchtet, die anderen Katzen in der Nachbarschaft lachen sie aus. Aber wir reden ihr gut zu, dass man auch mal gewagte modische Trends setzen muss, um In zu sein. So langsam gewöhnt sie sich an ihre neue Frisur …

Einmal volltanken bitte

Am heutigen Mittwoch war es wieder soweit, das jährliche Highlight im Hasenkeller fand statt – wir haben Heizöl für den kommenden Winter gebunkert.

Dieses Mal standen trotz des vergleichsweise langen und durchaus ungewöhnlich kalten Winters weniger Liter auf dem Pumpenprotokoll, als im letzten Jahr als wir die Höhle übernommen haben.

Dadurch dass die Hasen in der letzten Heizperiode ausgiebig Statistik geführt haben, stellen wir fest, daß unsere Brennerbedüsung von 0,5 US-Gallonen pro Stunde (was 1,9 Litern pro Stunde entspräche) in der Realität bei 699 Brennerstunden in 196 Tagen auf einen Durchsatz von etwas mehr als 1,6 Litern pro Stunde entsprach.

Somit haben wir im Mittel in der Saison täglich 5,8 Liter Heizöl EL verfeuert, was bei einem angenommenen Preis von knapp 60 Cent etwa 3,50 Euro pro Tag oder etwas mehr als 100 Euro pro Monat entspricht. Sicherlich gibt es geringe Abweichungen durch die verspätete Kesselwartung und verstopfte Düse zu Beginn der Heizzeit im letzten Jahr, aber verglichen mit dem Vorjahresergebnis haben wir durch unsere technischen, baulichen und persönlichen Maßnahmen zur Energieeinsparung bereits 200 Liter Heizöl weniger verbraucht.

Mit dem Ergebnis sind die Hasen sehr zufrieden, und hoffen nun, daß der 30 Jahre alte Kessel sowie die restlichen Bestandteile der Heizungsanlage wie Pumpe und Brenner uns auch dieses Jahr warm durch den Winter bringen.