Archiv für den Monat: Oktober 2011

Carbonara

Der Hase hatte durch Unachtsamkeit in Verbindung mit sattem Durchzug beim Hereintragen von Einkäufen die Windfangtür zerstört. Begünstigt wurde das Zerspringen der Rauchglasscheibe im Türblatt durch einen Montagefehler, wie die herbeigerufene Fachkraft für Verglasung feststellte, da das Unterfangband (?) nur einseitig der Scheibe montiert war.

Wie dem auch sei, es knallte die Tür, danach schepperte das Glas und es war erst einmal Aufräumen und Splitterbeseitigung angesagt. Dass der Hase beim Aufsaugen der restlichen Splitter mit dem Staubsauger auch noch kunstvoll eine Flasche Berliner Weisse umgehauen hat, die ihrerseits dann zerbarst, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter erwähnen.

Jedenfalls stellte sich dann das Erscheinungsbild der Windfangtür anschließend wie folgt dar:

Nicht dass uns das besonders stören würde, wenn es Sommer wäre, aber um diese Jahreszeit kommt doch eine erhebliche Kälte aus dem Windfang in der Flur, was die besagte Tür ja eigentlich verhindern soll. Auch hat die Katze nun direkten Zugang zur Haustür, was nicht unbedingt vorteilhaft ist … um genau zu sein sogar gefährlich, weil sie beim schwungvollen Öffnen der Außentür mit ihren Pfoten unter die Tür geraten kann.

Daher hat der Hase eine Polycarbonat Platte (Makrolon) im Baufachmarkt erworben, und diese an die Größe des Türausschnitts angepasst.

So konnte mit wenig Aufwand und finanziellen Ressourcen die Funktion der Windfangtür wieder hergestellt werden, mit dem Vorteil, dass nun durch die höhere Transparenz mehr Licht in den Flur gelangt und obendrein die Luftkammern der Makrolonpatte auch noch eine isolierende Wirkung gegen Kälte haben.

Längerfristig hatten die Hasen sowieso vor, die Holz- gegen eine Glastür zu ersetzen. Wenn alles gut läuft übernimmt die Kosten für die Makrolonplatte sogar die Versicherung …

Rabbit Windows 2.0

Nachdem wir im letzten Jahr die frontseitigen Fenster im Erdgeschoss ausgetauscht haben, hatten wir uns entschieden, dieses Jahr die rückwärtigen Türen zur Loggia wegen mangelnder Dichtigkeit und Isolation zu erneuern. Am heutigen Sonnabend war es so weit.

Noch einmal zur Erinnerung das Erscheinungsbild der alten Holztüren mit ihrem fragwürdigen unteren Holzrand:

Die Jungs von der Fensterbaufirma haben mit den alten Holztüren kurzen Prozess gemacht und erstmal einen großen Ausschnitt frei gestemmt …

… in welchen in rekordverdächtiger Zeit (vier Stunden) die neuen Türelemente eingesetzt wurden.

Im Ergebnis macht die helle Farbe der Stege sowie die größere Glasfläche nach unten hin sehr viel mehr aus, als man sich zunächst vorstellt. Vom Flur aus blickend sieht man sehr schön, wie hell nun die beiden kleinen Zimmer im ersten Stockwerk erscheinen. Bleibt noch die ausstehende Überarbeitung des Balkongeländers … es gibt immer was zu tun (oder nach einer bekannten Volksweise Werbung yippie yah yah yippie yippie yeah)

Winter in der Kiste

Da es die Häsin und der Hase leid waren, einmal pro Woche einen Eisblock zum Kühlen kaufen zu müssen, haben die Hasen sich entschieden einen dieser neuartigen elektrischen Kühlgeräte zu erwerben …

Nein, da erzählt der Hase natürlich wieder einmal Quatsch mit Soße. In Wirklichkeit haderten wir schon lange mit dem Gedanken entweder eine neue Kühl-/Gefrierkombination oder gar einen großen Gefrierschrank zu kaufen, da unser Gefrierfach mit seinen 70 Litern einfach zu klein und ohne Schubladen zu unübersichtlich war.

Nun ist es so, daß wir am liebsten einen 2m hohen Schrank mit jeweils zur Hälfte Kühlen und Gefrieren kaufen wollten, dies gibt es jedoch heute auf dem Markt in 60cm Breite nicht mehr. Obendrein sollte das neue Gerät mindestens die Energieklasse A++ haben.

Schlussendlich landeten wir nach viel Fahrerei durch den Westerwald und die Kölner Bucht doch wieder im örtlichen Elektromarkt und erstanden ein Modell von Bauknecht, da ein echter Liebherr unbezahlbar war.

Wir haben uns für ein Modell in modernem Silber/Alu entschieden, da dies sehr gut zum Herd passt und ein dröges Weiß in unserer farbenfrohen Küche wenig gepasst hätte. Nachdem das Gerät die üblichen 8 Stunden nach dem Transport gestanden hat, konnte es in Betrieb genommen werden, natürlich mit wichtigen Inhalt zur stilechten Einweihung des neuen Küchenbewohners auf Hasenart …