Der Hase hatte durch Unachtsamkeit in Verbindung mit sattem Durchzug beim Hereintragen von Einkäufen die Windfangtür zerstört. Begünstigt wurde das Zerspringen der Rauchglasscheibe im Türblatt durch einen Montagefehler, wie die herbeigerufene Fachkraft für Verglasung feststellte, da das Unterfangband (?) nur einseitig der Scheibe montiert war.
Wie dem auch sei, es knallte die Tür, danach schepperte das Glas und es war erst einmal Aufräumen und Splitterbeseitigung angesagt. Dass der Hase beim Aufsaugen der restlichen Splitter mit dem Staubsauger auch noch kunstvoll eine Flasche Berliner Weisse umgehauen hat, die ihrerseits dann zerbarst, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter erwähnen.
Jedenfalls stellte sich dann das Erscheinungsbild der Windfangtür anschließend wie folgt dar:

Nicht dass uns das besonders stören würde, wenn es Sommer wäre, aber um diese Jahreszeit kommt doch eine erhebliche Kälte aus dem Windfang in der Flur, was die besagte Tür ja eigentlich verhindern soll. Auch hat die Katze nun direkten Zugang zur Haustür, was nicht unbedingt vorteilhaft ist … um genau zu sein sogar gefährlich, weil sie beim schwungvollen Öffnen der Außentür mit ihren Pfoten unter die Tür geraten kann.
Daher hat der Hase eine Polycarbonat Platte (Makrolon) im Baufachmarkt erworben, und diese an die Größe des Türausschnitts angepasst.

So konnte mit wenig Aufwand und finanziellen Ressourcen die Funktion der Windfangtür wieder hergestellt werden, mit dem Vorteil, dass nun durch die höhere Transparenz mehr Licht in den Flur gelangt und obendrein die Luftkammern der Makrolonpatte auch noch eine isolierende Wirkung gegen Kälte haben.

Längerfristig hatten die Hasen sowieso vor, die Holz- gegen eine Glastür zu ersetzen. Wenn alles gut läuft übernimmt die Kosten für die Makrolonplatte sogar die Versicherung …