Archiv der Kategorie: Hasenhöhle

Zugluftbremse

Die Gästehöhle im Keller hat sowohl ein (noch) nicht sonderlich dicht schließendes Fenster als auch eine Verbindung zur ebenfalls nicht besonders winddicht schließenden Außentür. Also ist es dort kurzum relativ kühl. Dies wäre jedoch nicht unbedingt schlimm, wenn nicht unter der Eingangstür vom Treppenhaus zum Gästeraum ein etwa 1cm breiter Spalt klaffen würde, durch den es dann fröhlich zieht wenn draußen ein Lüftchen weht.

Daher hat der Hase heute eine passend zurecht geknabberte Holzleiste angebracht, damit die Tür wenigstens halbwegs dicht schließt.
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Den Rest hat der Hase mit selbstklebendem Dichtband einer großen Klebebandfirma im Türrahmen noch dicht bekommen.
Einzig durch das Schlüsselloch blies nun noch ein kräfiger Fön, welchem mit Panzertape erfolgreich zuleibe gerückt wurde:
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Unwärme (oder Verlustreduktion)

Die im Keller offen verlegten und teilweise unisolierten Rohrleitungen für die Heizung heizen zwar schön die Kellerräume auf, aber durch nicht dicht schließende Fenster heizen die Hasen im Keller quasi für den Popo. Das soll so nicht sein und ist gemäß EnEV 2009 sogar verboten. So wurden im Hasenbau früher die Rücklaufleitungen überhaupt nicht gedämmt:
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Das von den Heizkörpern aus dem Haus zurück strömende Wasser hat jedoch je nach Spreizung der Heizkörper und Pumpendurchsatz durchaus Temperaturen von 30…45 Grad, welche munter durch die annähernd 15 Grad kalte Kellerluft heruntergekühlt werden. Also erstmal den Rücklauf eindämmen:
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Die ist kein nennenswerter Kostenfaktor, die Schläuche werden einfach mit einem Teppichmesser auf Maß und dann der Länge nach aufgeschnitten und um das Rohr gestülpt. Wahlweise kann man noch mit Panzertape (welches hier farblich am besten passte) das ganze etwas fixieren. So wird nach und nach das gesamte Rohrleitungssystem im Keller gedämmt:
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Eigener Herd ist Goldes wert

Schön ist die Idee, als Abendsnack den Gästen einer anstehenden jährlich wiederkehrenden Veranstaltung einige Tapas als Fingerfood zu reichen. Nachteilig jedoch, dass nahezu alle Snacks im Backofen zubereitet werden müssen. Aber halt, im Keller steht doch noch der Herd aus der alten Höhle und einen stillgelegten Drehstromanschluss hat der Hase auch noch an der Decke gesehen.
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Irgendwo liegen auch noch ein paar Meter 5-adriges Kabel herum, die müssten eigentlich bis zum Boden reichen. Also flugs eine Hand voll Wagoklemmen geschnappt und die Kabel angetüdelt.
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Und siehe da, man kann jetzt in den Keller hoppeln und dort zeitgleich mit dem Ofen in der Kochhöhle das Essen zubereiten. Auf das es den Gästen mundet 🙂
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Wohin wohin

In der Arbeitshöhle sammelt sich seltsamerweise immer ganz viel Zeug, von dem man nicht weiß warum man es hat und wohin man es stellen soll. Neben technischen Dingen sind dies auch diverse Schriftwerke und grüne Quakisten 😉 Zum Glück konnte ein Ausflug der Häsin ins Smaland zum Schweden um die Ecke Abhilfe schaffen und wir haben nun zwei Wandregale zur Verfügung.
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So sieht die Wand auch nicht mehr so kahl und frisch eingezogen aus. So langsam wirkt die Höhle bewohnt, auch wenn es hier und dort sicherlich noch zu freie Wandflächen gibt.

Licht durch Strom

Heute kam der Hase mal wieder dazu einige Steckdosen- und Schalter Kombinationen auszutauschen. Die eingebauten klassischen Elektroartikel an den Zimmertüren für Licht und Staubsauger schienen noch aus den Anfängen der Elektrifizierung, zumindest jedoch zur Erstausstattung des Hasenbaus nach der Errichtung gehört zu haben:
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Sie erfüllten zwar ihren Zweck, aber die Kontakte der Schalter und Dosen waren bereits ganz schön korrodiert (was zu erhöhten Übergangswiderständen und damit zur Erhitzung und Überhitzung der Kontaktstellen mit allen weiteren Folgen führen kann). Im Arbeitszimmer stieß der Hase dann sogar auf Leitungsfarben aus einem anderen Jahrhundert, nämlich ein Wandkabel in grau-schwarz-rot. Auf dem Bild sieht man dann wie angelaufen auch die abisolierten freiliegenden Kupferkabel waren:
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Also raus mit dem alten Zeug und standesgemäße neue Anschluss- und Schaltelemente eingebaut, damit es nicht eines Tages zu Problemen mit der Stromversorgung im Obergeschoss kommt. Der Hase hatte sich ja beim Einzug das Ziel gesetzt, im Laufe der Zeit alle erreichbaren Unterputz Verteiler und alle Steckdosen und Schalter zu erneuern. Und so ist immer mal wieder zwischendurch etwas zu tun.
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Was man auch als technischer Laie im letzten Bild vielleicht ganz gut erkennen kann ist der so genannte Berührungsschutz. Unter Spannung stehende Teile in der Dose und am Schalter sind mit bloßen Fingern nicht erreichbar, was im Falle der Renovierung im Schlafzimmer der Hasenschwester eine leidvolle und schmerzhafte Erfahrung erspart hätte.

Aus den Augen – aus dem Sinn

Die während des Umbaus neu entstandene Kammer für Vorräte und Putzmittel erfüllte zwar nach dem Einbau der Regale bereits seit längerem ihren bestimmungsmäßigen Zweck. Das optische Erscheinungsbild des Flures wurde durch die sichtbare Ramschecke jedoch ein wenig getrübt:
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Da eine klassische Tür aus praktischen Erwägungen heraus nicht infrage kam, hatten wir schon über Vorhänge oder diese 70er-Jahre Durchgangs-Bommel-Teile (wie heißen die eigentlich wirklich?) gesprochen. Schlussendlich haben wir dann im Baumarkt unseres Vertrauens eine Falttür erworben und diese nach Anpassung der Segmentlängen eingebaut. Nun sieht der Flur gleich viel freundlicher aus, weil das dunkle Loch verschwunden ist:
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Auf oder zu ?

Was machen die modernen Hasen, wenn sie schon zweimal vergessen haben, die Kellertür vor dem Verlassen des Baus zu schließen? Richtig, der Elektrohase bastelt sich was. Und zwar werden als erstes die im Keller befindlichen Außentüren und -fenster sowie die Zwischentüren mit Alarmkontakten bestückt.
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An der Tür befindet sich ein Magnet auf den der Kontakt am Rahmen reagiert. Die Kontakte werden dann in einer Installationsdose gesammelt …
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… und die Stati über ein Kabel in den Kellerkeller ™ übermittelt. Dort befindet sich ein ein selbstentwickelter Busumsetzer, welcher einer später noch zu präsentierenden Anzeige die Information „Kellertür auf“ übermittelt.
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Was tut man nicht alles, wenn man Urlaub hat 😉

Gehölzpflege

Der gestrige Haus- und Gartentag ließ uns die leidigen Bäume an der Garage an der Grenze zum Nachbargrundstück in Angriff nehmen. Die Häsin hat zunächst die kleine Haselnuss direkt an der Mauer des Nachbarn erlegt und samt Wurzel(!) ausgebuddelt. Hierzu mussten sogar die Steinplatten angehoben werden, weil das Wurzelzeug sich seinen Weg darunter bahnte.

Anschließend ging es dann an die große Haselnuss. Es hat sich hierbei wieder einmal gezeigt, dass gutes Werkzeug nie verkehrt ist. Mit einer Bügelsäge eines großen Gartengeräteherstellers konnten wir in Handarbeit Ast für Ast der Hasel absägen und anschließend mit der Säge und dem Astschneider zerkleinern.
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Es lichtet sich bereits ein wenig, und nun kommt der schwierigere Teil – die Äste die sich bedrohlich in Richtung Nachbarhaus neigen.
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Mittels Seil und gezieltem Einkerben zur Vorbestimmung der Fallrichtung gelang es den Hasen jedoch schadensfrei den gesamten Haselbaum zu erlegen. Nun hat man zum einen viel mehr Licht in der Ecke hinter der Garage und zusätzlich viel länger Sonnenlicht im Garten.
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Die Häsin hat fleißig kleine Bündel mit Schnittgut gemacht, damit wir bei der nächsten Bio-Müll Abfuhr handliche Päckchen neben die Tonne legen können. Daher ist der Hasengarten derzeit mit lustigen Häuflein übersäht:
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Wasser marsch

Vor einigen Wochen gab es in der METRO ein recht gutes Angebot für einen kleinen Hochdruckreiniger aus dem Hause Kärcher. Der Hase hatte seinerzeit drei davon gekauft und einen davon behalten. Leider war bisher noch keine zeit damit zu spielen. Da wir heute aber einen Haus- und Gartentag anberaumt hatten, haben wir zunächst die Terrasse freigeräumt und die Tische und Stühle für den Winter weggeräumt. Nun konnte der Hochdruckreiniger endlich zum Einsatz kommen, und die Terrasse ist nun fast wieder sauber und die Fugen entmoost. Erstaunlich ist es, dass handelsübliche Dispersionsfarbe trotz Hochdruckstrahl nur durch zusätzliches Schrubben von den Fliesen zu entfernen ist. Im Anschluss sah die Terasse dann wieder – im Rahmen der Möglichkeiten – akzeptabel aus:
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Alles hat einen Haken

Nachdem wir festgestellt hatten, daß unsere alte Garderobe weder optisch noch mechanisch (wegen des Stromkastens) in den Windfang passt, sind die Hasen zum IKEA gehoppelt und haben dort tatsächlich eine beide Bedingungen erfüllende Garderobe gefunden. Denn nun kommt die Jahreszeit, in der man durchaus mal ein Jäckchen überm Fell tragen muss. Die neue Garderobe besteht aus dem gleichen Holz wie die Kommode, was sehr schön wirkt. Wir mussten sie allerdings vergleichsweise hoch anbringen, damit die Tür vom Zählerschrank noch aufgeht. Für kleine Gäste benötigen wir dann entweder noch einen Tritt oder Kinderhaken 🙂
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