Archiv der Kategorie: Hasenhöhle

Erleuchtung

Manchmal ist auch noch abends nach der Arbeit Zeit um zumindest Kleinigkeiten im Haus zu erledigen. Heute war dies die Beleuchtung unter den Hängeschränken auf der Herdseite in der Küche.

Ein namentlich nicht näher bezeichneter Discounter hatte nämlich letzte Woche metallene Unterbauleuchten zum kleinen Preis, und so hatte der Hase kurzerhand beschlossen, diesen der Vorzug gegenüber mehrfach so teuren LED Leuchten zu geben. Umrüsten kann man später ja immernoch.

Abschluss

Was lange währt wird endlich gut oder so ähnlich sagt man. Natürlich ist die Hasenküche noch nicht ganz fertig, aber heute haben wir es zumindest geschafft, die noch fehlende Abschlussleiste auf der Herdseite zu montieren. Vorher konnte an der Wand kondensierende Feuchtigkeit beim Kochen oder überschwappendes Nudelwasser ungehindert hinter die Arbeitsplatte laufen, was wir trotz Einhaltung der Kochvorschriften nicht immer vermeiden konnten…

Um dies zu unterbinden wurde nun die schon seit längerer Zeit als Garagendekoration herumliegende Abschlussleiste endgültig an die Wand beziehungsweise auf die Arbeitsplatte montiert, um einen dichten Abschluss von Platte und Wand zu gewährleisten…

Denn wie heißt es so schön: Wo gehobelt wird, fallen Späne oder besser Wo gekocht wird schwappt Wasser.

Sender Löffelheim

Dank eines großen Internet-Auktionshauses kam der Hase an einen ehemals militärischen Funkmast der Firma Geroh. Dieses vor 40 Jahren gebaute Prachtstück Deutscher Handwerkskunst musste im Hasengarten lediglich ein wenig aufgearbeitet werden, wozu in erster Linie das Nachspannen der Auszugsseile sowie das ordentlich Fetten zählte. Dann konnte der Kurbelmast temporär mit Bodenplatte und Verzurrgurt am Geländer der Kellertreppe befestigt werden, und der Hase konnte wieder einmal spielen …

Andere würden sagen, der Herr Hase führt wieder einmal funktechnische Experimente durch, daher befindet sich oben am Mast befestigt auch eine dem entsprechenden Zweck dienende Funkantenne.

Natürlich war dies nur eine temporäre Installation, da aus Gründen der Optik und des Blitzschutzes sowie der etwas improvisierten Befestigung so eine Konstruktion nicht für eine dauerhafte Installation herhalten kann. Daher wurde nach dem Beenden der Experimente der Mast mittels der Kurbel wieder eingefahren und in in der Garage verstaut. Da freut sich die Häsin, die dem ganzen nur bedingt Verständnis entgegenbringen konnte 😉

Einmal volltanken bitte

Am heutigen Mittwoch war es wieder soweit, das jährliche Highlight im Hasenkeller fand statt – wir haben Heizöl für den kommenden Winter gebunkert.

Dieses Mal standen trotz des vergleichsweise langen und durchaus ungewöhnlich kalten Winters weniger Liter auf dem Pumpenprotokoll, als im letzten Jahr als wir die Höhle übernommen haben.

Dadurch dass die Hasen in der letzten Heizperiode ausgiebig Statistik geführt haben, stellen wir fest, daß unsere Brennerbedüsung von 0,5 US-Gallonen pro Stunde (was 1,9 Litern pro Stunde entspräche) in der Realität bei 699 Brennerstunden in 196 Tagen auf einen Durchsatz von etwas mehr als 1,6 Litern pro Stunde entsprach.

Somit haben wir im Mittel in der Saison täglich 5,8 Liter Heizöl EL verfeuert, was bei einem angenommenen Preis von knapp 60 Cent etwa 3,50 Euro pro Tag oder etwas mehr als 100 Euro pro Monat entspricht. Sicherlich gibt es geringe Abweichungen durch die verspätete Kesselwartung und verstopfte Düse zu Beginn der Heizzeit im letzten Jahr, aber verglichen mit dem Vorjahresergebnis haben wir durch unsere technischen, baulichen und persönlichen Maßnahmen zur Energieeinsparung bereits 200 Liter Heizöl weniger verbraucht.

Mit dem Ergebnis sind die Hasen sehr zufrieden, und hoffen nun, daß der 30 Jahre alte Kessel sowie die restlichen Bestandteile der Heizungsanlage wie Pumpe und Brenner uns auch dieses Jahr warm durch den Winter bringen.

Prunus domestica diffugii

So langsam geht es auf den Herbst zu und wir wollten die letzte verbliebende Großpflanze an der Grundstücksgrenze auf dem Weg zur Garage schon seit längerem fällen.

Jenes Rosengewächs stahl uns auch ab der frühen Mittagszeit das Licht auf der Terrasse. Die Häsin sah, daß die Pflaumen bereits reif zu sein scheinen und zum bequemeren Pflücken nieteten die Hasen den Baum gleich komplett um …

In die Höhe wachsend sah der Baum gar nicht so wuchtig aus, aber im Garten liegend war es doch ein größeres Stück Arbeit, das Gehölz in transportfähige Stücke für die Bio-Müll-Abfuhr zu zerlegen.

Aber nach getaner Arbeit konnte die Häsin zum ersten Mal seit langen Wochen das Sitzen auf der sonnigen Terrasse genießen und einfach mal 10 Minuten zur Ruhe kommen:

Der Hase hatte natürlich wieder einmal keine Ruhe und musste unbedingt Bilder machen …

Pfannengericht

Der Herd war dann am Dienstag wegen eine Computerproblems beim Logistikpartner nicht in Swisstal, aber dafür kam am Mittwoch der ersehnte Anruf Ihr Herd ist abholbereit. Also fuhr die Häsin nach der Arbeit dort hin, um enttäuscht wieder ohne Herd fahren zu müssen: Die eigentliche Herdplatte war versehentlich mit einem Außendienstfahrzeug unterwegs und den Backofen alleine wollten sie dann verständlicherweise auch nicht separat rausrücken… So oder so hätte man zweimal fahren müssen. Jedoch am Mittwoch Abend gegen 19 Uhr scholl unerwartet der Fernsprechapparat und die Firma war dran: Unser Fehler, wir schicken Ihnen jetzt den Fahrer mit dem Herd vorbei. Kurz nach 20 Uhr hatten wir dann unseren Herd in der Höhle und bauten ihn sogleich ein. In der Folge konnten wir uns erstmalig ein leckeres Gericht in der neuen Küche zubereiten, denn die Häsin hatte eine reichhaltige Auswahl an Pilzen für eine selbst zu kreierende Pilzpfanne mitgebracht und aus München kam das passende Gewürz vom Herrn Schuhbeck.

Natürlich hatten wir im Vorfeld festgestellt, daß unsere Lieblingspfanne nicht induktionsgeeignet ist (weil Aluboden), sodass wir kurzerhand noch eine neue Pfanne erwerben mussten. Aber was tut man nicht alles, um satt zu werden …

Der Herd reagiert verzögerungsfrei auf jede Änderung der Temperatureinstellung, und wir mussten uns erst einmal an die etwas andere Bedienung und Reaktionen herantasten, so gibt es auch auf dem Kochfeld verschiedene Möglichkeiten dem Herd mitzuteilen, was man von ihm möchte.

So kann man zum Beispiel zum schnellen Kochen von Nudelwasser die Leistungen zweier benachbarten Kochplatten mittels der Power Funktion zusammenschalten, und man kommt mit dem Auspacken der Nudeln gar nicht so schnell hinterher, wie das Wasser kocht. Ein normaler kleiner Topf mit einem Liter Wasser kocht in knapp 30 Sekunden nach dem Einschalten der Kochplatte. Ein ganzer Topf Nudelwasser benötigt so knappe drei Minuten.

Kurzum: Die Hasen sind begeistert und für den Herd hat es sich gelohnt, doch ein paar Möhrchen mehr auszugeben. Und einen Induktionsherd können wir guten Gewissens jedem empfehlen, der seine Küche gerade neu gestaltet.

Und nach der leckeren Pilzpfanne muss nun auch noch dieser Kalauer kommen:

Die Pilspfanne 😉

Hängt ihn auf!

Dieses Wochenende haben die Hasen dazu nutzen können, die Hängeschränke aufzuhängen. Es fehlen wegen Lieferengpässen jedoch noch einige Türen sowohl für die Unter- als auch die Hängeschränke, aber es gibt Schlimmeres. Zum Beispiel daß unser falsch gelieferter Herd am Sonnabend abgeholt werden sollte, jedoch hatte der Spediteur nur ein neues Ersatzgeräte dabei, ohne Anweisung den defekten alten abzuholen. Und so steht dieser noch in unserer Garage und wartet auf sein Schicksal.

Wenn alles klappt, kommt unser endgültiger Herd am Dienstag beim Händler an, und die Häsin holt ihn dort persönlich ab, um keinen weiteren Termin mit der Spedition ausmachen zu müssen. Wir sehen: Was lange währt, wird endlich gut. Die Hasenküche bekommt langsam Gestalt …

Hasenküche Teil 3

Die letzten Tage hat die Häsin mit Tapezieren verbracht, und heute hat der Hase schnell die Decke und die Wände gestrichen. Damit waren die Grundvorraussetzungen geschaffen, um die Kochmöbelierung einziehen zu lassen. Zwischendurch mussten noch Arbeitsplatten im Baumarkt geholt werden und zeitaufwendige Säge- und Fräsarbeiten (für den Herd) durchgeführt werden. Schlussendlich waren wir noch vor Mitternacht mit der rechten Wand fertig und das Ergebnis hat der Hase mal eben schnell in eine Panoramaansicht aus zwei Bildern zusammenkopiert …

Morgen kommt als erstes der Backofen und dann die Seite links mit der Spüle …

Bodenständig

Wieder gibt es weitere Fortschritte aus der Kochhöhle zu vermelden. Der fleißige italienische Papahase hat sich nach dem Fliesen & Verfugen der Wände nun des Bodens angenommen. Zunächst musste der PVC Belag herausgenommen werden, unter welchem sich bereits deutliche Stockflecken zeigten. Darunter befanden sich dann diese originalen 70er Jahre PVC Platten, die zum damaligen Lieferumfang des Hasenbaus gehörten:

Gut vorbereitet und ordentlich gereinigt kann der Untergrund nun die bereitliegenden Fliesen mittels Kleber verpasst bekommen.

Die ersten Reihen liegen und man bekommt einen ersten Eindruck, wie es einmal aussehen wird:

Kurze Zeit später sind alle Fliesen gelegt und wurden einen Tag später dann noch verfugt. Leider reichte die Fugenmasse genau um zwei Reihen Fugen nicht, sodass wir doch noch einmal nachkaufen müssen (natürlich findet man zu so einer Erkenntnis immer an einem Sonntag…).

Schlussendlich sieht das ganze so aus und die Hasen sind sehr zufrieden:

Wer sich fragt, warum der Boden vergleichsweise dunkel gefliest wird, sollte wissen, dass wir die Kochhöhle mit hellem Birkenfurnier, einer hellen Arbeitsplatte und weißen Wänden ausstatten. Somit musste ein Kontrast her, der sich im Boden widerspiegelt. Obendrein sieht man auf dem Anthrazit nicht sofort, wenn einem einmal ein Möhrchen entglitten ist …

Fundstück

Erstaunlich was ein altes Haus so alles hervorbringt, wenn man mal im Keller ein wenig sucht. In einer Fuge des Heizungskellers lag dieser Bericht, daß die Heizunsanlage vor 35 Jahren bereits die heute noch aktuellen Grenzwerte eingehalten hat.

Allerdings gibt es hier keine Information über die Rußzahl, die wohl der Grund für den Austausch vor 30 Jahren war …