{"id":453,"date":"2009-10-30T23:35:06","date_gmt":"2009-10-30T21:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.kiruna.de\/?p=453"},"modified":"2009-11-24T08:15:07","modified_gmt":"2009-11-24T06:15:07","slug":"hiergeblieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kiruna.de\/?p=453","title":{"rendered":"Hiergeblieben"},"content":{"rendered":"<p>Beim Betrachten des Wirkungsgrades der alten Heizungsanlage und dem Nachdenken \u00fcber Optimierungsm\u00f6glichkeiten, fiel dem Hasen auf, dass die Kesselt\u00fcr, in welcher der Brenner montiert ist, im oberen Bereich immer sehr warm ist. Kein Wunder, sitzt doch direkt dahinter die Brennkammer.<br \/>\n <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.kiruna.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/IMG_3531.jpg\" alt=\"IMG_3531\" title=\"IMG_3531\" width=\"480\" height=\"360\" class=\"alignright size-full wp-image-451\" srcset=\"https:\/\/blog.kiruna.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/IMG_3531.jpg 480w, https:\/\/blog.kiruna.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/IMG_3531-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\nDummerweise war es auch eine Stunde nach dem Abschalten des Brenners an und \u00fcber der Kesselt\u00fcr immernoch sehr warm. Wie bereits fr\u00fcher erw\u00e4hnt, soll der Kessel nicht den Heizungskeller heizen, da hier Temperaturen um die 15 Grad herrschen, weil es eine direkte Luftzufuhr von au\u00dfen gibt. Also was tun? Mit nach dem isolieren des Rolladenkastens im Wohnzimmer \u00fcbrig gebliebenen PU-Schaum Platten lie\u00df sich eine improvisierte W\u00e4rmed\u00e4mmung des vorderen Kesselbereichs nachr\u00fcsten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.kiruna.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/IMG_3586.jpg\" alt=\"IMG_3586\" title=\"IMG_3586\" width=\"480\" height=\"360\" class=\"alignright size-full wp-image-452\" srcset=\"https:\/\/blog.kiruna.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/IMG_3586.jpg 480w, https:\/\/blog.kiruna.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/IMG_3586-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\nIm unteren Bereich kann keine zus\u00e4tzliche D\u00e4mmung angebracht werden, da der Brenner von hier seine Verbrennungsluft aus dem Raum ansaugt. Die Plattenkonstruktion ist mit drei Streifen Panzerband an den Kessel geklebt, sodass sie zu Wartungszwecken mit wenigen Handgriffen wieder entfernt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Nachtrag vom 20.11.2009<\/strong><br \/>\nStatistische Messungen im Hasenkeller haben ergeben, dass der Kessel im Ruhezustand (also w\u00e4hrend der Abschaltzeiten nachts und tags\u00fcber) im Mittel alle vier Stunden f\u00fcr sieben Minuten anspringt (dies muss er tun, weil eine bestimmte Sockeltemperatur des Kessels nicht unterschritten werden darf). Daraus folgt auf die einzelne Stunde umgerechnet eine Laufzeit von 1&#8217;45&#8220;, was bei einer Bed\u00fcsung von 1,7 kg\/h (entspricht bei Heiz\u00f6l 2,0 L\/h) zu einem st\u00fcndlichen Standby-Verbrauch von etwa 0,06 L\/h f\u00fchrt. Dies ist ein Energiewert von 2,1 Megajoule, also insgesamt in N\u00e4herung betr\u00e4gt der Standby Verlust etwa 0,6 kW. F\u00fcr diesen alten Kessel Baujahr 1980 ist das ein sehr guter Wert. Man sieht also, dass man durch gezieltes Isolieren mit wenig Aufwand durchaus aus alten Anlagen noch einiges herausholen kann. Nichts desto trotz sollte der Kessel nat\u00fcrlich im Laufe der n\u00e4chsten Jahre durch einen moderneren Niedertemperaturkessel ersetzt werden, da dieser keine so hohe Sockeltemperatur ben\u00f6tigt und daher die Abstrahlverluste nochmals reduziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Betrachten des Wirkungsgrades der alten Heizungsanlage und dem Nachdenken \u00fcber Optimierungsm\u00f6glichkeiten, fiel dem Hasen auf, dass die Kesselt\u00fcr, in welcher der Brenner montiert ist, im oberen Bereich immer sehr warm ist. Kein Wunder, sitzt doch direkt dahinter die Brennkammer. 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