Archiv für den Monat: Oktober 2010

Wasser marsch

Nachdem die bauausführende Firma und auch die städtischen Wasserversorgungsbetriebe eingesehen haben, daß die Hasen üblicherweise tagsüber selbst arbeiten sind, wurde ein Termin gefunden an dem die Häsin und/oder der Hase zuhause sind. Wie zuvor zu lesen stand ja noch das Ausschachten an der Hauswand und der Wanddurchbruch für die neue Wasserleitung an. Erinnern wir uns, seitdem der Gehweg aufgebuddelt wurde haben die Hasen ihr Trinkwasser auf recht provisorische Art in die Höhle bekommen, nämlich mittels Schlauch durchs Kellerfenster:

Also wurde direkt neben der Eingangstür an der Hauswand bis auf Höhe (bzw. Tiefe) der alten Wasserleitung ausgeschachtet:

Nun konnte die alte Trinkwasserleitung aufgesägt werden, um den Teil der durch die Hauswand führt komplett zu erneuern und in den Teil, der bis zum Schacht unter dem Gehweg verläuft, durch ein eingezogenes neues (und dünneres!) Rohr zu sanieren …

Nachdem die Kellerwand durchbrochen wurde, konnte die alte Hauseinführung entfernt und durch eine neue ersetzt werden, um im Vorgarten Wasserleitung und Hauseinführung miteinander zu verflanschen:

Im obigen Bild sieht man die wesentlich dünnere Leitung links von der Hauptwasserleitung kommend übergehen in die dickere Leitung des neuen Hausanschlusses. Innen konnte nun auch der alte wieder Wasserzähler montiert werden und somit die Speisung der Hasenhöhle auf dem vorgesehenen offiziellen Weg stattfinden:

Schließlich musste nur noch der Durchbruch mit Beton oder einer ähnlichen Masse verfüllt und anschließend der Schacht vor der Höhle wieder zugeschüttet werden.

Zugluft adé

Auch dieses Jahr wird wieder im oberen Stockwerk geheizt werden müssen. Schade dass die originalen Holzfenster keinerlei Dichtung besitzen, sondern einfach Holz auf Holz stößt, und die Wärme somit leichter verschwindet als sie im Keller erzeugt wurde. Also muss irgendwie mit wenig Aufwand das Zugproblem gelöst werden.

Im gut sortierten Fachhandel gibt es jedoch vielfältige Nachrüstlösungen auch jenseits von Tesa Moll & Co. Hier hat der Hase sich für eine Metallschiene mit angegossener (oder gar anvulkanisierter?) Gummilippe entschieden, die eigentlich für einen anderen Anwendungsfall gedacht war. Diese wird bei der Montage mehr oder weniger stramm an die Tür gedrückt und am Rahmen mit Stahlstiften vernagelt.

Somit war schon einmal die Zugluft signifikant gedrosselt, beziehungsweise an dieser Stelle sogar weitestgehend gestoppt. Nur störte die Optik noch ein wenig, sodass wieder einmal der Baumarkt unseres Vertrauens aufgesucht wurde und wir diesen mit einer Dose braunem Lack und einem passenden Pinsel verließen. Das anschließende Ergebnis zeigt, dass der Hase den Farbton irgendwie anders in Erinnerung hatte, aber es fällt erst auf den zweiten Blick auf.

Und im nächsten (oder übernächsten oder überübernächsten …) Jahr werden wir nicht drum herum kommen, die Balkontüren zu erneuern.

Aufgestanden

Lange überlegte der Hase, ob er nicht wieder einen Wecker auf dem Nachttisch haben möchte. Da wir zum Wecken seit geraumer Zeit einen programmierbaren Weltempfänger verwenden, um uns mit dem Neuesten aus aller Welt wecken zu lassen, lag es also nah ein Uhrenradio zu erwerben. Nach einiger Recherche fiel die Entscheidung aus technischen Gründen auf ein Gerät aus dem Hause Pure Audio:

Das Modell Milano bietet neben dem herkömmlichen analogen UKW Empfang bereits heute das zukünftige digitale DAB+ Verfahren. Weiterhin dimmt sich die Anzeige im dunkeln angenehm herunter und zu guter letzt lassen sich vier verschiedene Weckzeiten auch so programmieren, dass man z.B. nur Werktags geweckt wird und am Wochenende ausschlafen kann. Auch ist es kein riesiger Trümmer auf dem knappen Nachttisch und benötigt ausgeschaltet nur rund 1 Watt elektrische Energie.

Neue Gewänder

Bereits in der alten Wohnung hatten wir in der Küche das Problem, dass es für eine recht schmale Nische im Schwedischen Möbelhaus keinen passenden Hochschrank gab. Jedenfalls nicht im Küchenprogramm. So haben wir seinerzeit einfach einen Badezimmerschrank in 30er Breite gekauft und in unsere damalige weiße Küche integriert. Leider passte dieser nun optisch nicht mehr zu unserem Birkendesign in der neuen Hasenküche:

Die Häsin kam jedoch auf die gute Idee, einfach zwei optisch passende Hängeschranktüren zu verbinden und die sichtbare linke Seite mit einer separat erhältlichen Dekorplatte, die natürlich entsprechend zurecht gesägt werden mußte, zu verblenden. So haben die Hasen mit wenig Aufwand wieder den praktischen Hochschrank in der neuen Küche verbauen können, denn für die schmale Ecke, in der dieser jetzt wieder steht, hätten wir keine andere Lösung gehabt:

Nun haben unsere Teller und Schüsseln wieder ihren Platz gefunden und auch die letzte Ecke in der nur wenige Quadratmeter großen Küche ist sinnvoll genutzt.

Wasserspiele

Im Frühjahr bekamen die Hasen nach der abgeschlossenen Kanalsanierung Post von den Städtischen Wasserbetrieben. Es wurde angekündigt, dass ab April die Hausanschlüsse für Trinkwasser erneuert werden. Und dann wurde es Mai, Juni, Juli und August bis tatsächlich eines schönen Septembertages die Straße vor der Hasenhöhle so aussah:

Durch das vorhandene Rohr unter dem Gehweg entlang der Straße wurde ähnlich wie bei der Kanalsanierung ein dünneres neues Rohr eingezogen, welches in Zukunft die Trinkwasserversorgung der Straße übernehmen soll. Dieses sieht man hier von Links nach Rechts verlaufend im aufgeschnittenen alten Rohr verlegt:

Um während der wochenlang andauernden Arbeiten jedoch die Höhlen weiterhin mit Trinkwasser versorgen zu können, hat sich die Stadt eine Notfallspeisung überlegt, bei der durch eine im Rinnstein verlegte Leitung alle Höhlen weiterhin mit frischem Wasser versorgt werden:

Nächste Woche entscheidet sich dann, ob unser Vorgarten aufgebuddelt werden muss, um einen neuen Durchbruch in den Keller für eine neue Leitung zu machen, oder ob man ebenfalls ein neues dünneres Rohr durch die alte Leitung einziehen kann. Es wurde uns freundlicherweise schon angekündigt, dass es zukünftig Probleme mit dem Wasserdruck geben kann, da die neuen Leitungen in der gesamten Straße deutlich dünner sind, als die alten. Na welch ein Fortschritt!