Archiv der Kategorie: Hasenhöhle

Planche de cuisine

Erschreckend wie schnell die Zeit vergeht – Eben erst hatte man die Küchenmöbel fertig aufgebaut und im nächsten Moment ist schon wieder ein ganzes Jahr um …

Es fehlte noch das kurze Holzbrett unter dem Fenster, welches die Herd- mit der Spülzeile verbinden sollte. Eigentlich keine große Aktion. Das kann man ja immer noch mal zwischendurch machen sagte der Hase, und die Zeit ging ins Land. Da kam es, daß die Möhrenfabrik zwei Tage ohne den Mümmler auskommen mußte, denn dieser hoppelte geschwind in den Baumarkt seines Vertrauens und holte das noch fehlende Stück der Arbeitsplatte herbei und begann zu basteln.

Die Häsin organisierte noch Schraubhaken für die Spültücher und obendrein gab es noch lustiges Naschwerk für den Hasen zum selber anbauen…

Granum Plutolite

Schon längst wollten die Hasen nach der Erneuerung der vorderen Fenster auch die zugehörigen Fensterbänke austauschen. Ursprünglich waren dort einfache Riemchen aufgebracht, deren Fugen im Laufe der Jahrzehnte schon wegbröselten und Regen ins Mauerwerk eindringen ließen:

Also zogen die Hasen los, um schönere Fensterbänke zu entdecken, und der lokale Baustoffhändler unseres Vertrauens hatte schönen schwarzen Granit im Angebot.

Also wurden vormittags die Fenster abgeklebt und mit dem Stemmhammer die Riemchen entfernt …

Zum Höhenausgleich wird ein neues Bett aus Mörtel aufgebracht, welches einerseits die geforderte Schräge und andererseits die Verbindung zur neuen Fensterbank herstellt:

Nun mussten nur noch die Granitplatten eingepasst werden. Der Mörtel musste aushärten und schlussendlich die Anschlußfuge mit Silikon abgedichtet werden. Und nun haben die Hasen eine den neuen Fenstern würdige Fensterbank:

Earl Euchtung

Beim Einzug in die Hasenhöhle gefiel uns das dunkle Holz der im Esszimmer abgehangenen Decke nicht, und die Häsin hatte diese daher sofort mit weißem Lack überstrichen. Trotzdem sollte die Decke eines Tages glatt werden, da man noch immer die Holzstruktur sah. Außerdem wollten die Hasen auch noch das Beleuchtungskonzept der Essecke optimieren und für mehr Grundhelligkeit sorgen.

Testweise wurde eine eigentlich zum versenkten Einbau vorgesehene Industrieleuchte auf bzw. unter die Decke geschraubt, und so festgestellt, dass unsere Idee funktionieren würde. Nun war es dann also soweit, wir wollten das Projekt Esszimmerdecke angehen und somit musste erst einmal die alte Decke komplett entfernt werden.

Schnell fanden wir dann auch die Ursache der seltsamen und thematisch nicht immer passenden Geräusche in der Essecke, wenn oben im Bad jemand die Entsorgungseinrichtungen benutzte:

Es kam ganz schön viel Holz von der Decke und dieses musste dann auf dem Gartentisch noch von Nägeln und Krallen bereinigt werden, um es beim nächsten Sperrmüll entsorgen zu können.

Da für die neu einzusetzende Decke Rigipsplatten zur Anwendung kommen sollten, musste die vorhandene Stützkonstruktion auf das notwendige Rastermaß von 600mm umgebaut werden …

… und schon konnten die ersten zurecht gestutzten Platten an die Decke geschraubt werden:

Bei der Gelegenheit stellte sich heraus, daß es den Hasen ungemein nervte, die Schrauben immer nicht zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle im Zugriff zu haben. Daher wurde flugs ein Schraubenhalter an die Leiter gebastelt.

Die Häsin nutzt die Zeit und schneidet währenddessen schon die nächste Platte zurecht. So wird Pfote in Pfote gearbeitet.

Um den bereits weiter oben erwähnten Geräuschen beizukommen, wurde eine aus einem anderen Bauprojekt noch in reichlicher Menge vorhandene Dämmwolle um die Schallquelle und auf die Oberseite der Decke aufgebracht:

Stück für Stück schließt sich die Decke und es bleibt nur noch ein kleiner Streifen in der Mitte übrig, in den später dass letzte Stück Gipskarton eingepasst werden muss.

Nun können die Ausschnitte für die Einbauleuchten gesägt werden, wobei sich herausgestellt hat, daß es mit der normalen Stichsäge einfacher als mit der Oszillationssäge geht. Da hat sogar der Hase gestaunt.

Und schwupp, da sind die Lampen in der Decke und spenden ihr natürlich künstliches Tageslicht.

Moment mal, Tageslicht, künstlich, ja wie soll denn das gehen? Handelsübliche Neonröhren haben eine Licht- bzw. Farbtemperatur von 4000 Kelvin und besitzen nur wenige spektrale Anteile der natürlichen Sonne. Es gibt aber zum Beispiel vom Hersteller NARVA so genannte Tageslichtröhren, die bei 5500 Kelvin strahlen und auch dem Sonnenlicht ähnliche UV Anteile besitzen. So wirkt das künstliche Licht beim ersten Eindruck gar nicht mehr so künstlich und es gibt auch kein Zwielicht wenn Sonne und Röhre parallel um die Gunst des Auges eifern.

Zur Helligkeitsadaption morgens und abends bedarf es einer kleinen Modifikation der Leuchten – die standard Vorschaltgeräte müssen weichen und elektronische Hochfrequenzvorschaltgeräte mit Steuereingang werden samt einem Steuergerät für den Funkbus in die Leuchten eingebaut:

Auf den folgenden zwei Bildern sieht man den Unterschied in der Essecke ohne Deckenlicht und mit eingeschaltetem Deckenlicht. Im Vergleich dazu sieht man rechts im Bild eine handelsübliche Energiesparlampe, deren Licht ähnlich einer im Wohnraum zu verwendenden Neonröhre ist:

Der Strom für die Beleuchtung wird übrigens vom Hasen mittels eines zentral positionierten Anschlußstücks selbst bereitgestellt:

Das ist natürlich Quatsch und der Hase hat nur ein Spässle gemacht … Letztendlich muss nun nur noch ein wenig geputzt werden, und schon kann das Esszimmer wieder eingeräumt und die neue Hängeleuchte montiert werden.

Man merke: Rigips sägen ist eine ganz schön dreckige Sauerei im Wohnraum. Aber Rigipsfugen beischleifen noch viel mehr … Ausstehend sind nun noch die Abschlußleisten rund um den Wandabschluss und die Stirnseite zum Wohnzimmer. Aber das kann man dann ja zusammen mit den Fußleisten angehen …

Fensterschmuck

Was lange währt wird endlich gut – die Häsin hat nun die seit längerem herumliegenden Gardinen im Schlafzimmer angebracht. Im Vorfeld war zunächst ein Nähkurs bei der Hasenmama in Berlin sowie die Anschaffung von klebbarem Klettband von nöten.

Nun steht man im Schlafzimmer beim Anziehen nicht mehr direkt auf dem Präsentierteller und es sieht wieder ein wenig wohnlicher aus. Jede Woche ein Bisschen mehr …

Loorbeeren ernten

Mit manchem Loorbeer ist nicht gut Kirschen essen. Insbesondere nicht wenn auch noch die Hasen ins Spiel kommen. Seit langem nervte uns der Kirschloorbeer an der Kellertreppe, streifte man doch immer dagegen wenn man dort entlang hoppelte.

Also schnappte sich die Häsin die Säge und ging dem Gehölz an den Kragen bzw. die Wurzel. Nachteilig dabei war jedoch ein anschließend klaffendes Loch auf dem Grenzstreifen zum Nachbarn.

Dieser fand die Lücke ebenso wie wir wenig schön und reagierte spontan und schneller als wir es konnten und flugs war eine hölzerne Trennwand aus ausgewählten Hölzern errichtet.

Etwas ähnliches hatten die Hasen auch vor, aber so hat er uns die Arbeit erspart. Vielen Dank Herr Nachbar 😉

Sichtschutz

Nach dem Roden des Gartens ergibt sich nun das Problem, dass die Nachbarn vom gegenüberliegenden Balkon munter in die Wohnhöhle schauen konnten. Lange Überlegungen zur Gestaltung eines Sichtschutzes führten auch beim wiederholten Überdenken zu keiner rasch umsetzbaren Lösung. Aber wir wären nicht die Hasen, wenn wir nicht beim Hoppeln durch die lokalen Heimwerkerparadiese genau passende Rollos gefunden hätten:

Auch von aussen sieht es unaufdringlich aus und man kann durch gezieltes Verstellen entweder Sichtschlitze oder ganz verdeckte Fenster haben.

Für Innen fehlt nun noch ein Store zur Überdeckung des Rolladenkastens und zwei farblich passende Seitenschals zur Einrahmung unseres stromlosen Reality-3D-TVs

Heck Meck

Heute hat der Hase die Häsin mit dem Entschluss überfahren das leidige Thema Hecke im Garten zu erledigen. Wir erinnern uns: Im Garten an der Grenze zum Nachbargrundstück stand eine etwas verwilderte und in die Breite gewucherte Hecke, die knapp 1,5 Meter dick war und den Hasen viel Platz im Garten geraubt hat und dem Nachbarn ebenso ein Dorn im Auge war:

Kurzerhand wurde wegen des schönen Wetters ein halber Urlaubstag genommen und die Kettensäge geschwungen. Erst wurden von unserer Gartenseite aus die „Stämme“ der Hecke freigelegt und dann Teil für Teil abgetragen.

Nun haben die Hasen einen dezenten Scheiterhaufen im Garten und eine Lücke zum diagonal angrenzenden Grundstück … Das Grünabfallproblem wird zum Wochenende hin gelöst, denn kurzerhand konnte die Häsin einen 10cbm Grüncontainer beim örtlichen Entsorger beauftragen, welcher noch vor dem Wochenende in der Einfahrt aufgestellt wird.

Bastelkeller

Der kleine Vorraum zwischen gartenseitiger Kellertreppe und dem Gästezimmer hat eine Größe von knapp 4qm und beherbergte in erster Linie einen alten Kühlschrank und eine Menge Kramzeug. Viel zu schade den Raum so zuzustellen. Also überlegten sich die Hasen, dass es eine gute Idee sei hier einen Bastelkeller für den Hasen einzurichten, um das Arbeitszimmer von Lötdämpfen und Kabelwust zu befreien.

Außerdem wollten wir in diesem Raum exemplarisch ausprobieren, ob das Isolieren der Kellerdecke, wie in der Energie Einspar Verordnung (EnEV) gefordert, mit einfachen Mitteln umsetzbar und effektiv ist. Also wurde zunächst der Raum ausgeräumt und an der Decke eine Balkenkonstruktion installiert:

In die Zwischenräume zwischen den Sparren wurden 8 Zentimeter dicke Styroporplatten eingelegt und an den Stellen, wo aufgrund der schiefen Wände kein ordentlicher Wandanschluss erfolgen konnte, kam Steinwolle zum Einsatz.

Auch um die Heizungsverrohrung musste Steinwolle benutzt werden. Auf die Sparren wurden anschließend imprägnierte Gipskartonplatten („Rigips“) geschraubt, welche nun die neue sichtbare Kellerdecke bilden:

Um einen sauberen Abschluss zwischen Wand und Decke zu haben, hat der Hase Vierkanthölzer entsprechend gekürzt und an die Wand geschraubt.

Jetzt musste noch die seltsame grüne Farbe des Kellers einen wärmeren Farbton weichen. Zum Glück hatten wir aus der alten Wohnung noch einen Rest Schlafzimmerfarbe übrig und haben diese für die Wand verwendet:

Nach dem Trocknen der Farbe hat die Häsin den Bodenbelag erneuert und hierfür einen robusten Balkonteppich verwendet, der aufgrund seiner unterseitigen Noppen obendrein ein leichtes Luftpolster zwischen Bodenplatte und Teppich bildet, welches geringfügig isoliert und den Boden nicht so kalt wirken lässt.

Wir hatten aus der alten Küche die Hängeschränke aufgehoben, und diese sollten jetzt zum Einsatz kommen. Auch der übrig gebliebene Schreibtisch konnte nun prima wieder verwendet werden, sodass eine schöne Arbeitsecke entstehen konnte:

Abschließend wurde noch ein vorhandenes altes Regalsystem an die Wand geschraubt, um Platz für allerlei Kram zu bieten, und so haben wir den vorhandenen Platz im Raum bis auf die letzte Fläche effizient nutzen können.

In der Nische vor bzw. neben der Außentür war auch noch gerade ausreichend Platz für ein 19″ Gestell, so dass hier ein weiteres Spielzeug des Hasen vom Arbeitszimmer in den Bastelkeller umziehen konnte und die Häsin froh war, dass es im Arbeitszimmer nun wieder halbwegs ordentlich aussah …

So fand das Keller-Projekt seinen Abschluss und der Hase hat nun seine Bastelmöglicheit im Keller und muss die Häsin nicht mehr mit seinen Spielereien im Arbeitszimmer ins Kabelchaos stürzen …

Bildung oder Wohin mit dem Dom

Manch einer behauptet ja Mir lassen den Dom in Kölle, mach anderer sagt Man muss die Kirche im Dorf lassen. Aber die Hasen sagen Das Ding gehört genau hier hin. Nämlich ins Treppenhaus.

Bei einem Besuch in einem skandinavischen Möbelhaus Wohnst Du schon oder schraubst Du noch? entdeckten die Hasen nämlich eine schöne Lichtbildaufnahme der großen Kölner Kirche (ja genau die mit dem kaputt geklöppelten dicken Pitter) und haben sich spontan gedacht Die passt bestimmt ganz prima in den kahlen Treppenaufgang.. Und nachdem Leiter, Bohrer und Schraubwerkzeug erfolgreich zum Einsatz kamen stellen wir fest: Sie tut es 😉

Los Gardineros

In der Zeit der alten Küche hatten wir an den zur Straße zeigenden Fenstern halb hohe Gardinen, was den Vorteil hatte, dass nicht Jeder hineinschauen konnte. Nach dem Austausch der Fenster und der Neugestaltung der Kombüse hatten wir bisher noch keine Zeit gefunden, wieder einen adäquaten Sichtschutz anzubringen.

Wir hatten zwar bereits entsprechende Gardinenstangen und sogar eine Bistro-Gardine besorgt, jedoch war diese so breit, daß sie über beide Fensterflügel reichte. In Ermangelung eines tapferen Schneiderleins und einer Nähmaschine ruhte daher das Projekt bis … ja, bis es im örtlichen Discounter eine echte Singer Nähmaschine zum kleinen Preis gab. Also hoppelte die Häsin sogleich los und besorgte eine ebensolche.

In einem einer nun derartig gut ausgestatteten Hasenhaushalt Hasenhöhle konnte die Gardine geteilt und der Saum umgenäht werden, und schon haben die Hasen wieder einen kleinen Schutz gegen allzu neugierige Blicke der umherziehenden Spaziergänger …