Der kleine Vorraum zwischen gartenseitiger Kellertreppe und dem Gästezimmer hat eine Größe von knapp 4qm und beherbergte in erster Linie einen alten Kühlschrank und eine Menge Kramzeug. Viel zu schade den Raum so zuzustellen. Also überlegten sich die Hasen, dass es eine gute Idee sei hier einen Bastelkeller für den Hasen einzurichten, um das Arbeitszimmer von Lötdämpfen und Kabelwust zu befreien.
Außerdem wollten wir in diesem Raum exemplarisch ausprobieren, ob das Isolieren der Kellerdecke, wie in der Energie Einspar Verordnung (EnEV) gefordert, mit einfachen Mitteln umsetzbar und effektiv ist. Also wurde zunächst der Raum ausgeräumt und an der Decke eine Balkenkonstruktion installiert:


In die Zwischenräume zwischen den Sparren wurden 8 Zentimeter dicke Styroporplatten eingelegt und an den Stellen, wo aufgrund der schiefen Wände kein ordentlicher Wandanschluss erfolgen konnte, kam Steinwolle zum Einsatz.

Auch um die Heizungsverrohrung musste Steinwolle benutzt werden. Auf die Sparren wurden anschließend imprägnierte Gipskartonplatten („Rigips“) geschraubt, welche nun die neue sichtbare Kellerdecke bilden:


Um einen sauberen Abschluss zwischen Wand und Decke zu haben, hat der Hase Vierkanthölzer entsprechend gekürzt und an die Wand geschraubt.

Jetzt musste noch die seltsame grüne Farbe des Kellers einen wärmeren Farbton weichen. Zum Glück hatten wir aus der alten Wohnung noch einen Rest Schlafzimmerfarbe übrig und haben diese für die Wand verwendet:

Nach dem Trocknen der Farbe hat die Häsin den Bodenbelag erneuert und hierfür einen robusten Balkonteppich verwendet, der aufgrund seiner unterseitigen Noppen obendrein ein leichtes Luftpolster zwischen Bodenplatte und Teppich bildet, welches geringfügig isoliert und den Boden nicht so kalt wirken lässt.

Wir hatten aus der alten Küche die Hängeschränke aufgehoben, und diese sollten jetzt zum Einsatz kommen. Auch der übrig gebliebene Schreibtisch konnte nun prima wieder verwendet werden, sodass eine schöne Arbeitsecke entstehen konnte:

Abschließend wurde noch ein vorhandenes altes Regalsystem an die Wand geschraubt, um Platz für allerlei Kram zu bieten, und so haben wir den vorhandenen Platz im Raum bis auf die letzte Fläche effizient nutzen können.

In der Nische vor bzw. neben der Außentür war auch noch gerade ausreichend Platz für ein 19″ Gestell, so dass hier ein weiteres Spielzeug des Hasen vom Arbeitszimmer in den Bastelkeller umziehen konnte und die Häsin froh war, dass es im Arbeitszimmer nun wieder halbwegs ordentlich aussah …

So fand das Keller-Projekt seinen Abschluss und der Hase hat nun seine Bastelmöglicheit im Keller und muss die Häsin nicht mehr mit seinen Spielereien im Arbeitszimmer ins Kabelchaos stürzen …