Archiv der Kategorie: Hasenhöhle

Tripp Trapp

… Stufe ab oder so könnte man sagen. Wer schon einmal im Hasenbau war und die Gartentreppe hinauf oder herab gehoppelt ist, entsinnt sich sicherlich an die teilweise und vor allem unregelmäßig überstehenden Stufen.

Selbst ist die Häsin dachte sich die selbige und schnappte sich den Trennschleifer, um dem Misstand abzuhelfen:

Alle überstehenden Stufen bzw. deren Befliesung wurden angeritzt und mit leichten Hammerschlägen an der entstandenen Sollbruchstelle abgeschlagen. Lediglich die teilweise noch scharfkantigen Bruchstellen müssen nun noch nachgearbeitet werden, aber schon jetzt hoppelt es sich viel leichter hinauf …

Mehr Licht

Rechtzeitig zum Ausklang des alten Jahres wurde es Zeit, die noch ausstehende elektrische Beleuchtung des Spülsteins zu installieren. Die bereits bevorrateten Unterbauleuchten, wie sie auch zuvor auf der Herdseite verwendet wurden, fanden ihren Platz unter den Oberschränken und sorgen nun für ein angenehmes blendfreies Arbeitslicht.

Auch auf dieser Seite sollten die Leuchten hinter einer Aluschiene als Blendschutz „verschwinden“. Die zusätzliche Herausforderung im Gegensatz zur Herdseite war die Tatsache, dass man von der Tür her seitlich unter den Oberschrank schaut, und daher ein weiteres Aluprofil auch seitlich eingepasst werden musste:

Der eine Millimeter Versatz fällt aus der Ferne nicht weiter auf, besser war es ohne mechanische Verbindung der beiden Profile nicht mit Heimwerkermitteln zu bewerkstelligen.

Der notwendige Schaltaktor für den Funkbus fand seinen Platz fernab von eventueller Feuchtigkeit im Schrank und ist somit jederzeit für eventuelle Programmierungen zugänglich.

Timecode Chronograph

Im Oktober entdeckte der Hase in einem kleinen Laden in der Innenstadt ein lustiges Chronometer. Im Prinzip handelt es sich um ein Bild, welches einen Strichcode darstellt, jedoch mit LEDs für die Stunden und Leuchtziffern für die Minuten. Irgendwie eine witzige Idee und mit einer Größe von etwa DIN A3 eigentlich genau das Richtige für das Arbeitszimmer. Aber dafür Geld ausgeben?

Nach gutem Zureden der Häsin wurde das Teil schlussendlich doch gekauft und schon im Dezember – also noch im selben Jahr! – hängt es nun bereits an der Wand …

Waschen – Trocknen – Legen

Der Hase muss es zugeben: Es ist bequem die frisch gewaschene Wäsche anschließend im Trockner zu trocknen und direkt in den Schrank räumen zu können. Aus energietechnischer Sicht ist dies natürlich absolut nicht zu befürworten, mehr Kraftwerke und mehr CO2 für ein Bisschen mehr Bequemlichkeit. Auf der anderen Seite riecht die Wäsche nun auch nicht mehr nach Keller, denn mangels überdachten Außenbereichs mussten wir in der Winterzeit die Wäsche wohl oder übel im Heizungskeller trocknen, was zu entsprechendem Ölgeruch in der Wäsche führte.

Also gab der Hase dem langjährigen Wunsch der Häsin endlich nach und so kam es, dass wir nun nach mehrtätiger intensiver Recherche in diversen Fach- und Einzelhandelsgeschäften einen Wäschetrockner aus inländischer Produktion im Keller stehen haben …

Es handelt sich um einen Miele Wärmepumpentrockner, der im Vergleich zum herkömmlichen Kondenstrockner nur etwas mehr als die Hälfte der Energie benötigt. So fällt es dem Hasen wenigstens etwas leichter …

Entschädigt für einen gewissen Anschaffungswiderstand von ganz viele Möhrchen wird man im Dunkeln durch eine ansprechende Beleuchtung des Bedientableaus, die obendrein eine willkommene Alternative zum Fernsehabend sein kann …

Der Hersteller gibt an, dass das Gerät für eine Standzeit von 20 Jahren ausgelegt ist, wir werden dann im Hasenblog am 30. November 2030 erneut berichten – bleiben Sie dran!

Schiebung

Man muss nur genug Geduld aufbringen, wenn man ein tolles Angebot im örtlichen Heimwerkerparadies verpasst hat. So hatten die Hasen sich in die Blume geknabbert, weil sie nach dem Umbau der besagten Verkaufsstelle das Einweihungsangebot der neu eröffneten Filiale (die während des Umbaus gar nicht geschlossen war…) mit der preisgünstig angebotenen gewünschten Schiebetür nicht rechtzeitig wahrgenommen hatten und selbige flugs ausverkauft war. Aber nun war es soweit, die Beilage des Marktes pries diese sogar von Wikingern empfohlene Glas-Schiebetür für wenig Möhrchen an:

Also ist die Häsin hoch zu Elch zum Markt gefahren geritten und erfolgreich mit der Schiebetür heimgekehrt. So hatte der Hase endlich wieder was zu Schrauben und nahm sich der Tür samt Führungsschiene an und legte los.

Es stellte sich heraus, dass entgegen den Erwartungen das Bohren in den Sturz über dem Durchgang ganz hervorragend ging und lediglich kleinere Unebenheiten an der Wand durch gezielte Wiederverwendung von häuslichem Altmetall ausgeglichen werden konnten. Man soll halt nichts vorzeitig wegwerfen …

Schlussendlich wurde die Tür in die fertig montierte Laufschiene eingesetzt und feinjustiert. Dann konnte die Bodenführung montiert werden, et voilà nun lässt sich die Küche geräusch- und geruchstechnisch vom Wohnzimmer abkoppeln.

Nun fehlt uns nur noch ein passender Türgriff, da wir den originalen in unserer Konstellation so nicht verwenden können. Schön wäre eventuell ein elektrischer Antrieb, sodass man entweder per Bewegungssensor oder Knopfdruck die Tür öffnen oder schließen kann. Mal schauen, was dem Hasen so über den Weg läuft …

Am nächsten Tag zeigte sich bereits der angenehme Nebeneffekt der Trennung von Küche und Ess-/Wohnzimmer dahingehend, dass die Temperatur im Wohnzimmer morgens nach dem Ende der Nachtabsenkung sehr deutlich angestiegen war und wir die Heizung nun weiter zurückdrehen konnten. Auf der Temperaturkurve der Hausautomation kann man das sogar direkt erkennen:

Wir haben am 26.11. abends gegen 21 Uhr die Tür fertig eingebaut gehabt und dann über Nacht geschlossen. Auch am heutigen 27.11. haben wir die Tür immer bis auf einen Spalt geschlossen gehabt und beim gemütlichen Fernsehabend vor unserem Heimempfänger sogar vollständig geschlossen. Trotz zuvor bereits manuell reduzierter Heizleistung stieg die Temperatur im Vergleich zu vorher deutlich an. Es zeigt sich also wieder einmal, dass man mit einfachen Mitteln wie dem gezielten Schließen von Türen (so sie denn vorhanden sind) pure Energie und damit bares Geld einsparen kann. (Ebenso sieht man übrigens auch, dass wir am 23.11. von der Nachtabschaltung auf die Nachtabsenkung umgeschaltet haben.)

Im Nachhinein betrachtet ist offenbar viel warme Luft durch die Küche in den ungeheizten Flur abgezogen. Umso wichtiger wäre ein automatischer Türmechanismus, da sich unser Felltier mitnichten dazu bereit erklärt, entweder drinnen im Wohnzimmer oder draussen in der Küche zu bleiben. Also müssen wir – wie zuvor erwähnt – zumindest wenn wir nicht da sind, die Tür wenigstens einen Spalt breit offen lassen.

Schneegeklingel

Nun ist es zwar schon wieder über 2 Wochen her, dass die Temperaturen im November noch einmal sehr mild wurden, aber unsere Schneeglöckchen im Vorgarten sind standhaft und stehen auch am 21. November noch die letzten Sonnenstrahlen erheischend herum …

Das musste einfach gewürdigt werden und somit überwintern die kleinen Klangblümchen munter hier bei uns im Hasenblog.

Wasser marsch

Nachdem die bauausführende Firma und auch die städtischen Wasserversorgungsbetriebe eingesehen haben, daß die Hasen üblicherweise tagsüber selbst arbeiten sind, wurde ein Termin gefunden an dem die Häsin und/oder der Hase zuhause sind. Wie zuvor zu lesen stand ja noch das Ausschachten an der Hauswand und der Wanddurchbruch für die neue Wasserleitung an. Erinnern wir uns, seitdem der Gehweg aufgebuddelt wurde haben die Hasen ihr Trinkwasser auf recht provisorische Art in die Höhle bekommen, nämlich mittels Schlauch durchs Kellerfenster:

Also wurde direkt neben der Eingangstür an der Hauswand bis auf Höhe (bzw. Tiefe) der alten Wasserleitung ausgeschachtet:

Nun konnte die alte Trinkwasserleitung aufgesägt werden, um den Teil der durch die Hauswand führt komplett zu erneuern und in den Teil, der bis zum Schacht unter dem Gehweg verläuft, durch ein eingezogenes neues (und dünneres!) Rohr zu sanieren …

Nachdem die Kellerwand durchbrochen wurde, konnte die alte Hauseinführung entfernt und durch eine neue ersetzt werden, um im Vorgarten Wasserleitung und Hauseinführung miteinander zu verflanschen:

Im obigen Bild sieht man die wesentlich dünnere Leitung links von der Hauptwasserleitung kommend übergehen in die dickere Leitung des neuen Hausanschlusses. Innen konnte nun auch der alte wieder Wasserzähler montiert werden und somit die Speisung der Hasenhöhle auf dem vorgesehenen offiziellen Weg stattfinden:

Schließlich musste nur noch der Durchbruch mit Beton oder einer ähnlichen Masse verfüllt und anschließend der Schacht vor der Höhle wieder zugeschüttet werden.

Zugluft adé

Auch dieses Jahr wird wieder im oberen Stockwerk geheizt werden müssen. Schade dass die originalen Holzfenster keinerlei Dichtung besitzen, sondern einfach Holz auf Holz stößt, und die Wärme somit leichter verschwindet als sie im Keller erzeugt wurde. Also muss irgendwie mit wenig Aufwand das Zugproblem gelöst werden.

Im gut sortierten Fachhandel gibt es jedoch vielfältige Nachrüstlösungen auch jenseits von Tesa Moll & Co. Hier hat der Hase sich für eine Metallschiene mit angegossener (oder gar anvulkanisierter?) Gummilippe entschieden, die eigentlich für einen anderen Anwendungsfall gedacht war. Diese wird bei der Montage mehr oder weniger stramm an die Tür gedrückt und am Rahmen mit Stahlstiften vernagelt.

Somit war schon einmal die Zugluft signifikant gedrosselt, beziehungsweise an dieser Stelle sogar weitestgehend gestoppt. Nur störte die Optik noch ein wenig, sodass wieder einmal der Baumarkt unseres Vertrauens aufgesucht wurde und wir diesen mit einer Dose braunem Lack und einem passenden Pinsel verließen. Das anschließende Ergebnis zeigt, dass der Hase den Farbton irgendwie anders in Erinnerung hatte, aber es fällt erst auf den zweiten Blick auf.

Und im nächsten (oder übernächsten oder überübernächsten …) Jahr werden wir nicht drum herum kommen, die Balkontüren zu erneuern.

Neue Gewänder

Bereits in der alten Wohnung hatten wir in der Küche das Problem, dass es für eine recht schmale Nische im Schwedischen Möbelhaus keinen passenden Hochschrank gab. Jedenfalls nicht im Küchenprogramm. So haben wir seinerzeit einfach einen Badezimmerschrank in 30er Breite gekauft und in unsere damalige weiße Küche integriert. Leider passte dieser nun optisch nicht mehr zu unserem Birkendesign in der neuen Hasenküche:

Die Häsin kam jedoch auf die gute Idee, einfach zwei optisch passende Hängeschranktüren zu verbinden und die sichtbare linke Seite mit einer separat erhältlichen Dekorplatte, die natürlich entsprechend zurecht gesägt werden mußte, zu verblenden. So haben die Hasen mit wenig Aufwand wieder den praktischen Hochschrank in der neuen Küche verbauen können, denn für die schmale Ecke, in der dieser jetzt wieder steht, hätten wir keine andere Lösung gehabt:

Nun haben unsere Teller und Schüsseln wieder ihren Platz gefunden und auch die letzte Ecke in der nur wenige Quadratmeter großen Küche ist sinnvoll genutzt.

Wasserspiele

Im Frühjahr bekamen die Hasen nach der abgeschlossenen Kanalsanierung Post von den Städtischen Wasserbetrieben. Es wurde angekündigt, dass ab April die Hausanschlüsse für Trinkwasser erneuert werden. Und dann wurde es Mai, Juni, Juli und August bis tatsächlich eines schönen Septembertages die Straße vor der Hasenhöhle so aussah:

Durch das vorhandene Rohr unter dem Gehweg entlang der Straße wurde ähnlich wie bei der Kanalsanierung ein dünneres neues Rohr eingezogen, welches in Zukunft die Trinkwasserversorgung der Straße übernehmen soll. Dieses sieht man hier von Links nach Rechts verlaufend im aufgeschnittenen alten Rohr verlegt:

Um während der wochenlang andauernden Arbeiten jedoch die Höhlen weiterhin mit Trinkwasser versorgen zu können, hat sich die Stadt eine Notfallspeisung überlegt, bei der durch eine im Rinnstein verlegte Leitung alle Höhlen weiterhin mit frischem Wasser versorgt werden:

Nächste Woche entscheidet sich dann, ob unser Vorgarten aufgebuddelt werden muss, um einen neuen Durchbruch in den Keller für eine neue Leitung zu machen, oder ob man ebenfalls ein neues dünneres Rohr durch die alte Leitung einziehen kann. Es wurde uns freundlicherweise schon angekündigt, dass es zukünftig Probleme mit dem Wasserdruck geben kann, da die neuen Leitungen in der gesamten Straße deutlich dünner sind, als die alten. Na welch ein Fortschritt!