Für den Einen ein eher unappetitliches Thema, für den Anderen ganz normaler Haushaltsdreck: Die Ablagerungen im unteren WC Bereich. Eine Mischung aus Kalk und Ablagerungen vergangener Benutzung lagert sich, sofern man nicht regelmäßig putzt, im immer mit Wasser gefüllten tiefsten Punkt eines WCs an, und dann sieht das ganze so aus:
Dies ist übrigens schon die entschärfte Version nach einem ersten Durchgang der im folgenden beschriebenen Reinigungsprozedur. Die originale Ausgangssituation möchten wir hier nicht veröffentlichen, ebenso wie das unansehnliche Bild während des aktiven Reinigungsprozesses.
Was kann man machen, wenn herkömmliche WC Reiniger und putzende Hasenmütter den Ablagerungen nichts mehr anhaben können? Man nehme Salzsäure. Diese gibt es in jedem gut sortierten Baumarkt. Dort wird sie als Mittel verkauft, um Zementschleier von Fliesen zu bekommen. Man versucht also mit der Klobürste soviel Wasser wie möglich nach hinten aus dem „Knie“ der Schüssel zu drücken, was am besten durch rhythmisches Aufschaukeln der Wassermasse gelingt, und kippt anschließend vorsichtig einen halben Liter verdünnte (also < 25%ige) Salzsäure in das Wasser. Achtung: Hierbei Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen, das ist ganz und gar nicht ohne!
In der Folge fängt es in der Schüssel an zu brodeln und riecht dabei gewaltig nach faulen Eiern. Nimmt man das aber alles in Kauf, hat man nach 45 Minuten folgendes Ergebnis:

Man fragt sich, wie die Voreigentümer es hinbekommen haben, dass sich dort so viele Ablagerungen ansammeln konnten, aber möglicherweise gibt Leute, die gar nicht wissen, dass man mit der Bürste auch dort putzen kann. Jedenfalls hat der Hase so etwas auch schon einmal von der Hasenschwester gehört. Leute gibts …