Stillstandsverluste

Der Ölkessel von 1980 war für die damalige Zeit ein recht gutes Gerät. Jedoch unter heutigen Gesichtspunkten betrachtet fallen zwei Dinge auf: Die systembedingt hohe Kesseltemperatur und offenliegende Anschlüsse für die Heizkreise und Armaturen. Diese Kombination führt zu sogenannten Stillstandsverlusten, die natürlich jeder – auch moderne – Kessel hat, welche hier dem Hasen jedoch zu hoch erscheinen. Ein erheblicher Teil der im Kessel gespeicherten Wärmemenge geht während der Zeiten in denen nicht geheizt wird (nachts oder Wochentags tagsüber) über die großen Metallflächen der nicht isolierten Rohre und Flansche in den Kellerraum über:
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Da der Ölbrenner seine für die Verbrennung notwendige Luft aus dem Kellerraum ansaugt, darf das Fenster nicht ganz schließen, es ist also immer mindestens einen Spalt breit geöffnet. Die zum Fenster einströmende Kaltluft fällt direkt an der Wand herunter und kühlt den gegenüber stehenden Kessel insbesondere an seinen Metallflächen. Daher hat der Hase heute mit Isolierfilz die Flanschverbindungen umwickelt, was dazu führt, dass mehr Wärmeenergie über einen längeren Zeitraum im Kessel gespeichert bleibt und der Brenner seltener nachheizen muss:
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Derzeit (vor der Isolierung) lag der Eigenbedarf bei etwa 0,1 Liter Öl pro Stunde, was ca. 1kW entspricht. Sobald der Hase dazu gekommen ist, eine neue Messung zu machen, wird an dieser Stelle der erzielte neue Wert ergänzt.

Weil nach der Flanschdämmung noch so viel Isolierfilz übrig war, und die Umwälzpumpe immer am gesamten Gehäuse mit Vorlauftemperatur in den Raum strahlte, wurde hier kurzerhand noch ein wenig gebastelt 😉
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