Bruchlast

Da will man kurz vor Ostern noch schnell eine Deckenlampe elektrifizieren, und wundert sich, warum das Geleucht so seltsam vor sich hin britzelt … nicht ohne Grund sind die so genannten Lüsterklemmen auf dem absteigenden Ast und werden durch Wagoklemmen ersetzt.

Hier sehen wir zum Beispiel ein ausgewachsenes Exemplar der klassischen Schraubklemme, allein die Größe suggeriert dem engagierten Elektrobastler, daß diese Klemme ohne Weiteres die Stromversorgung einer Kleinstadt sicher verbinden kann:

Schaut man jedoch in die Kontaktelemente hinein, offenbart sich die Ursache der seltsamen Geräusche unter der Decke und des flackernden Lichtes:

Auch ohne allzu große Krafteinwirkung beim Anziehen der Schrauben bricht das Messingmaterial durch mechanische Überlastung und man wundert sich, warum die Schraube vermeintlich durchdreht. Also bewährt sich die Regel, sobald man eh‘ an den Leitungen herumbaut gleich vernünftige zeitgemäße Steckklemmen oder spezielle Leuchtenklemmen mit Verriegelungshebel für flexible Leiter einsetzen.