Hasenrücken in Rotwein

Die Haseneltern haben uns zum Einzug ein lustiges und thematisch passendes Bild für das Esszimmer geschenkt, welches wir sogleich aufgehangen haben:
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Auch wenn der Titel des Bildes Kulinarisches erwarten lässt, handelt es sich jedoch mitnichten um eine Speise, wie ein Blick auf das Bild im Detail zeigt.
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Die Hasen sagen auch hier vielen Dank für das schöne Geschenk!

Tonnenweise Licht

Nachdem der Winter nun schon wieder fast vorbei ist und auch die Tage jetzt langsam länger werden (das war doch am 23.12. mit dem kürzesten Tag?) kam der Hase tatsächlich auch endlich mal dazu, die seit langem notwendige Beleuchtung in der Ecke hinter der Garage zu installieren. So kann man nun auch ohne Taschenlampe den Müll in die Tonne werfen ohne zu stolpern.
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Es ist Winter

Für das beschauliche Hasenland am Rhein ist es schon eher eine Ausnahme: Kristallisierte Wassertropfen fallen vom Himmel, landläufig trivial als Schnee bezeichnet. So mussten die Hasen tatsächlich bereits Schnee schippen bzw. den frisch gefallenen Schneestaub mittels Besen vom Gehweg fegen.
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Gleichzeitig fand ein außergewöhnlicher Wintereinbruch statt, wir haben Tiefsttemperaturen von sagenhaften -12°C auf der Terrasse gemessen:
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Bei diesen Temperaturen bildet sich sogar eine lustige Eisschicht am nicht isolierten einfach verglasten Teil des Arbeitszimmerfensters:
Eisfenster

Unter Tage

Heute kam der lang ersehnte Kostenvoranschlag für die notwendige Kanalsanierung. Wir haben also mit etwa 5.300,- Euro zu rechnen wenn man neben der Sanierung auch die Kosten für die beiden Abnahmen (Schadensdokumentation und abschließende Druckprüfung) mit einbezieht. Damit sind wir noch auf der harmlosen Seite, verglichen mit einigen Nachbarn, denn unser Kanal ist an keiner Stelle richtig eingefallen, sondern es tritt nur – neben kleineren Rissen – an nahezu jeder Übergangsstelle der 1m Rohrstücke aus Tonstein ein Versatz auf:
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Die Häsin erteilt heute den Auftrag, sodass wir davon ausgehen im Laufe der Winterzeit die Sanierung abgeschlossen zu haben, da nicht gebuddelt werden muss sondern „nur“ mittels Roboter durch ein noch zu schaffendes Zugangsloch im Heizungskeller ferngesteuert die Lücken verschlossen werden (sogenanntes Inliner Verfahren).

HHEP @ Nikolaussonntag

Heute war der große Tag im Hasenbau. Wir hatten alle an Umbau, Renovierung, Reinigung und Umzug beteiligten Helferhäschen sowie viele Freunde, Kollegen und Nachbarn zur großen Hasenhöhleneinweihungsparty (HHEP) eingeladen. Da wir schon ahnten, dass wir nicht zeitgleich 50 Personen komfortabel unterbringen können, haben wir je einen Teil auf den Vormittag zum Brunch und den zweiten Teil zum nachmittäglichen Kaffee und Kuchen mit optionaler Suppe und Mettbrötchen eingeladen, um gegenseitiges Auf-die-Pfoten-Treten zu minimieren.

Am Samstag haben die Hasen bereits alles vorbereitet, eine Bierzeltgarnitur sowie Stehtische ins Wohnzimmer gestellt, einen weiteren Stehtisch im Flur platziert und im Windfang aus den passgenauen Bett-Brettern aus dem Pinzi ein praktisches Buffet gebaut. Am Sonntag früh haben die Hasen dann das Buffet selbst vorbereitet und um 11 Uhr konnte es wie geplant losgehen.
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Es gab unter anderem Rührei mit Speck, herzhafte Ofensuppe, Hackfleischpizza, Brötchen mit Mett und Zwiebeln oder wahlweise riechendem oder duftfreiem Käse. Käse zum Selberkurbeln, Wackelpudding, Schokoküsse, Auberginenauflauf, Hackbällchen, verschiedene Wurstsorten und neben Schmalz auch noch weitere streichfähige Variationen. Wem dies noch nicht genug war, konnte sich auch mit Kartoffelsalat und optionalen Würstchen stärken.
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Später kamen dann die diversen Kuchen auf das Buffet, allen voran ein essbarer Hasenbau im Maßstab 1:50, dazu Sprudelkuchen, Apfelstrudel und einer von einem gewissen Herrn Coppenrath auf der Wiese gebackenen Schoko-Kirsch-Kreation aus dem dunklen Walde 😉
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An Getränken stand neben Kaffee und Tee eine reichhaltige Auswahl an vornehmlich kühlen Erfrischungen bereit, wie Milch, Schokolade, Wasser mit und ohne Sprudel, Cola, Fanta, Sprite und Orangensaft. Selbstverständlich wurde auch für eine ausreichende Menge Blubberwasser Sekt gesorgt, um die Meute gut durch den doch langen Tag zu bringen. Wem dies alles noch nicht reichte, dem stand auch Wein und die Erzeugnisse regionaler und überregionaler Deutscher Braukunst zur Seite.
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Manch einer wurde bei versuchter erwünschter Völlerei ertappt, aber mit Heiligenschein ist man ja bekanntlich immun. Ob das allerdings auch für gegen Kalorien gilt, konnte nicht restlos geklärt werden.
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Wir und alle Gäste hatten viel Spaß, keiner musste hungrig nach Hause hoppeln und wir haben dann abends noch die gröbsten Spuren beseitigt, bevor wir um halb Eins in der Frühe ins Bett fielen.

Vielen Dank für die schönen Geschenke, die Ihr alle mitgebracht habt. Nun sind wir wieder ein großen Schritt weiter für unsere neue Küche. Und außerdem schöne Bilder, Pflanzen (auch -gutscheine) und Vieles mehr. Obendrein haben wir nun erst einmal ausreichend Salz für die nächsten Jahre 🙂

Natürlich musste es zum Einzug in den Hasenbau auch einen entsprechenden Bezug geben, und dieser hängt nun direkt an prominenter Stelle im Flur:
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Schön dass Ihr alle da wart, und für die, die leider nicht dabei sein konnten, werden wir im kleinen Rahmen bei nächster Gelegenheit zu einen kleinen Umtrunk laden.

Spieglein an der Wand

Seit der Fertigstellung des Windfangs hatten die Hasen vor, einen Spiegel über die Kommode zu hängen. Ein Hemnes von IKEA sollte es sein, jedoch scheint der liebe Ingvar diesen stillschweigend aus dem Lieferprogramm genommen zu haben. Dank diverser Internetplattformen haben wir es jedoch geschafft, ein wenig gebrauchtes Exemplar in der gewünschten Farbe online zu finden und persönlich in der Nähe abzuholen. Natürlich konnten wir es nicht erwarten und mussten Hemnes gleich noch nach der Arbeit hängen aufhängen:
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Infrarotstrahlung

Der Hase hat (mal wieder…) ein neues Spielzeug. Diesmal ist es ein Infrarot-Thermometer, also ein Thermometer, welches berührungslos die von jedem Gegenstand abgegebene Wärmestrahlung erfasst (Stichwort Pyrometer):
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Dieses handliche Gerät kann auf eine gewisse Entfernung mit einem Ziellaser auf die Messstelle gerichtet werden und zeigt dann die Temperatur des anvisierten Objekts im Display an, hier zum Beispiel die Oberflächentemperatur unserer Haustür:
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Interessant wird es natürlich erst dann, wenn man sich die Kälteverteilung der Außenwände bzw. die verschiedenen Flächen innerhalb eines Raumes anschaut und so darauf kommt, wo und wie die wertvolle Heizenergie in der kalten Jahreszeit verschwindet. Zum Test musste als Erstes die Arbeitshöhle herhalten:
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Hier sieht man schön, wie der auf mittlere Temperatur gedrosselte Heizkörper die darüber liegende Wand aufheizt und weiter Richtung Decke die Temperatur wieder abnimmt.

Schallarchiv

Nachdem durch den Kauf eines modernen integrierten CD-Receivers die Armada an Verstärkern, CD-Playern und Tunern im Medienschrank hinter der Wohnzimmertür obsolet wurde, haben wir in der freigewordenen Nische nun unsere vorhandenen IKEA CD Regale aufhängen können und die vormals kahle Wand somit erfolgreich zu unserem kleinen Schallarchiv gemacht. Das sieht gleich wieder ein wenig bewohnter bzw. wohnlicher aus.
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Alle guten Vorsätze, jetzt endlich mal wieder die CDs nach Künstlern zu sortieren, haben wir gleich wieder verworfen, weil auf Dauer doch das Gesetz der höchsten Entropie Einzug hält, und man sich die Mühe somit sowieso sparen kann.

Willkommen im Rußland

Nein, die glorreiche Sowjetarmee ist nicht im Rheinland einmarschiert, dennoch war heute unverhofft ein recht rußiger Abend angesagt. Die Ölheizung hat nämlich innerhalb einer Woche zweimal am frühen Morgen ihre Aufgabe nur bedingt bis gar nicht wahrgenommen, sondern den Hasen mit einer rot leuchtenden Störlampe begrüßt. Nach einem manuellen Brennerstart lief sie dann jedoch jeweils wieder für einige Tage unauffällig. Heute war der Hase allerdings zufällig im Heizungskeller, als der Brenner mehrmals vergeblich versuchte zu Zünden, und erst im fünften(!) Anlauf sauber startete. Dies ließ dem Hasen keine Ruhe, und so wurde kurzerhand der Kessel geöffnet und nach der Ursache geforscht.
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Links sieht man die Brennkammer des Kessels und rechts die Kesseltür mit dem heraus ragenden Flammrohr des Ölbrenners. Bei näherer Betrachtung sieht der Bereich um die Verwirbelungszone bzw. der Mischerbereich rund um die Einspritzdüse recht seltsam aus:
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Eine nicht unerhebliche Menge Ölkohle, also festgebackener Ruß, hat sich am Flammrohr abgesetzt und so allmählich dazu geführt, daß der Brenner nicht sauber starten kann. Eine Fotozelle kontrolliert nämlich während der Startphase, ob die Flamme ordentlich zündet, nur konnte sie bei dieser massiven Ablagerung keine ordentliche Flamme detektieren, weil nur vergleichsweise wenig Gefunzel im Kessel stattfand, da die Ablagerungen die Flamme in ihrer Ausbreitung behinderten. Also hat der Hase mit einem Schraubendreher und Pinsel vorsichtig den unerwünschten Störenfried entfernt und siehe da, der Brenner sieht aus wie neu. Vom verschmorten Schutzrohr (ich betrachte es als „normalen“ Verschleiß nach vielen Jahren) mal abgesehen …
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Also Kesseltür wieder zu, der irritierten elektronischen Steuerung noch irgendwie zu verstehen gegeben, dass der Brenner jetzt eigentlich wieder brennen sollte und siehe da … Öl marsch – Zündung – und ab gehts. Erfolgreicher Start beim ersten Versuch.

Kein Wunder, daß es vorher nicht mehr zuverlässig funktionierte, denn hier ist das schlussendliche Überbleibsel der heutigen ungeplanten Brennerwartung:
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Neue Heizungsspielereien

Dem Hasen war aufgefallen, dass beim morgendlichen Start der Heizung die Kesseltemperatur durch das aus dem Heizkreis einströmende kalte Wasser mitunter auf ein kritisches Niveau fällt. Dies ist bei dem alten Heizkessel kritisch, da sich unterhalb einer bestimmten Kondensationstemperatur säurehaltiger Niederschlag an den Kesselwänden absetzen kann, der im schlimmsten Fall zur Durchrostung führt. Daher gibt es nun ein Kesselschutzrelais, welches bei einer Temperatur von unter 62°C die Zirkulationspumpe des Heizkreises vorübergehend abschaltet. Hierdurch wird die Kesseltemperatur schneller wieder aus dem Gefahrenbereich heraus gefahren:
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Beim Basteln war außerdem noch aufgefallen, dass an der hinteren Kesselwand herstellerseitig überhaupt keine Isolierung vorhanden war. Mit ein Wenig Steinwolle aus dem Baustoffhandel ließ sich zeitnah Abhilfe schaffen, sodass der Kessel im Stand-by nun lediglich alle 4 Stunden anspringen muss, um die Temperatur zu halten. Zuvor waren es alle 3,5 Stunden.
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