Was machen die modernen Hasen, wenn sie schon zweimal vergessen haben, die Kellertür vor dem Verlassen des Baus zu schließen? Richtig, der Elektrohase bastelt sich was. Und zwar werden als erstes die im Keller befindlichen Außentüren und -fenster sowie die Zwischentüren mit Alarmkontakten bestückt.

An der Tür befindet sich ein Magnet auf den der Kontakt am Rahmen reagiert. Die Kontakte werden dann in einer Installationsdose gesammelt …

… und die Stati über ein Kabel in den Kellerkeller ™ übermittelt. Dort befindet sich ein ein selbstentwickelter Busumsetzer, welcher einer später noch zu präsentierenden Anzeige die Information „Kellertür auf“ übermittelt.

Was tut man nicht alles, wenn man Urlaub hat 😉
Gehölzpflege
Der gestrige Haus- und Gartentag ließ uns die leidigen Bäume an der Garage an der Grenze zum Nachbargrundstück in Angriff nehmen. Die Häsin hat zunächst die kleine Haselnuss direkt an der Mauer des Nachbarn erlegt und samt Wurzel(!) ausgebuddelt. Hierzu mussten sogar die Steinplatten angehoben werden, weil das Wurzelzeug sich seinen Weg darunter bahnte.
Anschließend ging es dann an die große Haselnuss. Es hat sich hierbei wieder einmal gezeigt, dass gutes Werkzeug nie verkehrt ist. Mit einer Bügelsäge eines großen Gartengeräteherstellers konnten wir in Handarbeit Ast für Ast der Hasel absägen und anschließend mit der Säge und dem Astschneider zerkleinern.

Es lichtet sich bereits ein wenig, und nun kommt der schwierigere Teil – die Äste die sich bedrohlich in Richtung Nachbarhaus neigen.

Mittels Seil und gezieltem Einkerben zur Vorbestimmung der Fallrichtung gelang es den Hasen jedoch schadensfrei den gesamten Haselbaum zu erlegen. Nun hat man zum einen viel mehr Licht in der Ecke hinter der Garage und zusätzlich viel länger Sonnenlicht im Garten.

Die Häsin hat fleißig kleine Bündel mit Schnittgut gemacht, damit wir bei der nächsten Bio-Müll Abfuhr handliche Päckchen neben die Tonne legen können. Daher ist der Hasengarten derzeit mit lustigen Häuflein übersäht:

Wasser marsch
Vor einigen Wochen gab es in der METRO ein recht gutes Angebot für einen kleinen Hochdruckreiniger aus dem Hause Kärcher. Der Hase hatte seinerzeit drei davon gekauft und einen davon behalten. Leider war bisher noch keine zeit damit zu spielen. Da wir heute aber einen Haus- und Gartentag anberaumt hatten, haben wir zunächst die Terrasse freigeräumt und die Tische und Stühle für den Winter weggeräumt. Nun konnte der Hochdruckreiniger endlich zum Einsatz kommen, und die Terrasse ist nun fast wieder sauber und die Fugen entmoost. Erstaunlich ist es, dass handelsübliche Dispersionsfarbe trotz Hochdruckstrahl nur durch zusätzliches Schrubben von den Fliesen zu entfernen ist. Im Anschluss sah die Terasse dann wieder – im Rahmen der Möglichkeiten – akzeptabel aus:

Alles hat einen Haken
Nachdem wir festgestellt hatten, daß unsere alte Garderobe weder optisch noch mechanisch (wegen des Stromkastens) in den Windfang passt, sind die Hasen zum IKEA gehoppelt und haben dort tatsächlich eine beide Bedingungen erfüllende Garderobe gefunden. Denn nun kommt die Jahreszeit, in der man durchaus mal ein Jäckchen überm Fell tragen muss. Die neue Garderobe besteht aus dem gleichen Holz wie die Kommode, was sehr schön wirkt. Wir mussten sie allerdings vergleichsweise hoch anbringen, damit die Tür vom Zählerschrank noch aufgeht. Für kleine Gäste benötigen wir dann entweder noch einen Tritt oder Kinderhaken 🙂

Unter Tage
Heute war es soweit, wir hatten unseren Termin für die Kanalinspektion, da für unser Wohngebiet aufgrund des in der Nähe befindlichen Wasserwerks eine kürzere Frist für die Durchführung der bundesweit vorgeschriebenen Dichtigkeitsprüfung festgesetzt wurde. Um kurz nach sieben Uhr morgens traf das Rohrreinigungsunternehmen ein, und öffnete erstmal die Revisionsklappe im Heizungskeller.

Anstelle eines rechteckigen Zugangs zur Grundleitung (welche unter bzw. in der Bodenplatte des Gebäudes liegt) ist bei unserem Hasenbau lediglich ein ca. 10cm großes Loch zum Spülen vorgesehen. Dies ist jedoch im Moment nicht weiter störend, da es heute nur um eine Reinigung und Inspektion gehen soll. Also wurde die fernbedienbare Hochdruck-Reinigungspumpe im Wagen gestartet

und die gesamte Rohranlage unter dem Haus und unter dem Vorgarten bis zur Grundstücksgrenze mit einem Fräskopf und viel Wasser von störenden Ablagerungen befreit. Dann kam die Kamera zum Einsatz:

Das hell leuchtende Teil ist der fernbedienbare Kamerakopf, welcher über ein vergleichsweise dünnes aber sehr stabiles (GFK-?) Kabel mit dem großen Kasten verbunden ist. Hierin befindet sich ein spezieller PC der die Bilder mit den Längenangaben und Kommentaren aufzeichnet. Dies sieht dann in einem normalen 100er Grundleitungsrohr (Tonröhre) so aus:

Beim Untersuchen der Leitung fanden die Inspekteure neben dutzenden defekten Übergängen von Rohr zu Rohr (die Tonröhren sind einfach ineinander gesteckt) plötzlich und unerwartet einen weiteren Prüf- bzw. Revisionsschacht, welchen wir dann gemeinsam erst einmal über Tage suchen mussten. Wir fanden ihn im Vorraum vor der Keller-Außentreppe unter dort abgestelltem Kücheninventar und unter dem Kunstrasenboden:

Also schnell Blechdeckel geöffnet und den Stopfen auf dem Rohranschluß entfernt, und siehe da, wer ist schon längst da?

Der kleine Kameraschlumpf 🙂
Im Anschluß wurden alle Rohrleitungswege genau aufgezeichnet und deren Lage im Boden skizziert und viele Video- und Standbildaufnahmen von den verschiedenen Schadstellen gemacht. Diese werden wir in einigen Tagen zusammen mit einem ausführlichen Bericht und einem Angebot über die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen bekommen. Nach der Sanierung, mit deren finanziellen Auswirkungen wir nicht unbedingt gerechnet hatten, wird eine neue Inspektion vorgenommen und anschließend die vorgeschriebene Dichtigkeitsprüfung zur Vorlage bei der Gemeindeverwaltung durchgeführt. Wir werden berichten.
Schlaue Heizungsregelung
Wie glaube ich bereits früher erwähnt, haben wir im Hasenbau eine Ölheizung deren Kessel aus dem Jahre 1980 stammt. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Konstanttemperaturkessel, der mit durchweg 75 Grad betrieben werden muss.

Das gute Stück ist also schlappe 29 Jahre alt (wobei der Brenner aus dem Jahre 1999 stammt und durchaus dem Stand der Technik entspricht). Insofern beschränkt sich allerdings die einzige Regelung der Heizungsanlage auf genau einen Thermostaten am Kessel, der den Ölbrenner ein- und ausschaltet um die 75 Grad zu halten. Prinzipiell wird mit einer über eine Zeitschaltuhr gesteuerten Umwälzpumpe das heiße Kesselwasser in die Rohre zu den Heizkörpern gepumpt, mal mehr (wenn an) und mal weniger (wenn aus).

Immerhin gibt es ein Vierwegeventil, welches es erlaubt, dem Heizkreislauf (auch Vorlauf genannt) kühles zurückströmendes Wasser (auch Rücklauf genannt) beizumischen, und insgesamt dem Kessel somit weniger heißes Wasser zu entnehmen. Weiterhin ist dieses Ventil insofern notwendig, als dass alte Kessel nicht mit niedriger Rücklauftemperatur betrieben werden dürfen, da sonst Verbrennungsabgase im Brennraum kondensieren und den Kessel schädigen können.

Natürlich stand der Ventilhebel bei Übernahme der Höhle auf 100% warm, was nicht unbedingt energieeffizient und für den Kessel gut ist. Da es überhaupt keine (automatische) Regelung der Heizung in Abhängigkeit der Außentemperatur gab, hat sich der Hase entschlossen, eine frei programmierbare Heizungsregelung nachzurüsten. Hierzu bedarf es in erster Linie eines Steuercomputers, der seinen Platz an der Wand gefunden hat:

Diese Steuerung ist in der Lage, die Kesseltemperatur konstant zu halten, und in Abhängigkeit von bestimmten Parametern die Temperatur des Heizkreislaufs zu regeln. Dafür muss die Steuerung zunächst einmal wissen, wie kalt es draussen ist. Hierfür wurde ein Temperaturfühler professionell am Handlauf der Kellertreppe witterungsgeschützt installiert 🙂

Sollte sich die Regelung bewähren, wird der Fühler noch richtig an der Wand befestigt. Mit einer weiteren Steuerleitung wird der Steuerung die Kontorolle über den Ölbrenner und als Eingangsgröße die Kesseltemperatur mittels Sonde gegeben. Nun muss allerdings das schlaue Kästchen auch noch wissen, welche Temperatur das zum Heizkreis hin strömende Heißwasser hat. Dafür wurde ein Sensor am zu den Heizungen führenden Rohr nach der Umwälzpumpe platziert:

Die Pumpe selbst kann vom Steuerrechner bei Bedarf (bei Wärmeüberangebot) abgeschaltet werden, sodass der Kessel nicht so schnell auskühlt. Als vorgeschaltete Maßnahme kann mittels nachgerüsteten elektromotorischen Stellantriebs der Vierwegeventil von der Steuerung je nach Erfordernis verstellt werden:

So ist sichergestellt, daß bei konstant gehaltener Kesseltemperatur immer nur soviel heißes Wasser aus dem Kessel entnommen wird, wie zur Beibehaltung einer als angenehm empfundenen Zimmertemperatur in den Wohnräumen notwendig ist. Obendrein wird automatisch während der Nacht und an Wochentagen tagsüber die Raumtemperatur reduziert. In der Folge muss der Ölbrenner seltener anspringen, was schlussendlich zu einer Energieeinsparung und damit Entlastung der Umwelt führt. Desweiteren bietet es sich an, den Kessel selbst mit Wärmedämmplatten vor Strahlungsverlusten in den Kellerraum zu schützen. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr. Erst einmal muss es Winter werden, und die Heizung samt Steuerung im echten Betrieb auch funktionieren.
Alle Teile für die Steuerung habe ich neu oder gebraucht bei eBay gekauft und insgesamt nur knapp 300,- Währungseinheiten bezahlt. Der zeitliche Aufwand für die Modifikation war bei gemütlicher Herangehensweise etwa 5 Stunden.
Es werde Licht
Passend zum geräumigen neuen Windfang und der um diese Jahreszeit immer früher einsetzenden Abenddämmerung haben die Hasen nach einer adäquaten Deckenleuchte Ausschau gehalten. Und wir haben tatsächlich etwas gefunden. Als Lichtakzent haben wir auf dem Sideboard ja bereits die beiden Kugelleuchten, und an der Decke leuchtet bei höherem Lichtbedarf nun folgender Korpuskularstrahler:

Die grüne Pfote
Die Häsin hat gestern und heute fast zwei ganze Tage im Vorgarten verbracht. Dem Hasen war noch gar nicht bekannt, dass sie so einen grünen Daumen Pfote hat, allerdings mit dem Ergebnis, das die Hände ganz von Blasen und Wunden überzogen sind. Aber es hat sich gelohnt:

Leider zum Glück haben wir keine Bilder vom ursprünglichen Zustand, der ganze Boden war unter anderem bedeckt mit Efeu, einfach gesagt war das Grün seit Jahren verwildert. Nun kommt aber selbst in den Lavendelstrauch wieder eine Form:

Ein Männlein steht im Walde …
… ganz still und stumm. Oder selbiges Wesen steht im Grase in der Ohmstraße. Gestern waren die beiden lustigen Gesellen noch nicht da. Und heute streift der Blick über die seltsamen hellen Etwasse im Garten, und siehe da … zwei verschiedene Schwammgewächse fühlen sich bei uns anscheinend wohl:


Keine Ahnung, ob man daraus ein schmackhaftes Mahl zubereiten kann, der Hase genießt sein Pilz lieber mit S – da weiß man was man hat. Guten Abend 🙂
Wandercouch
Wir haben beschlossen, dass uns die Aufstellung der Couch in der Wohnhöhle nicht so gefällt, wie sie stand. Daher haben wir kurzerhand einige Stellproben vorgenommen und kamen zu dem Schluss, daß es so besser aussieht:

Jetzt müssen wir langsam mal die Bilder aufhängen, damit es an den Wänden nicht mehr so kahl aussieht. In der Ecke hinter der Couch bietet es sich an, eine Wandlampe zu installieren, doch woher soll das Kabel kommen? Mal sehen, ob uns noch etwas hierzu einfällt.