Klare Sicht

Für den Einen ein eher unappetitliches Thema, für den Anderen ganz normaler Haushaltsdreck: Die Ablagerungen im unteren WC Bereich. Eine Mischung aus Kalk und Ablagerungen vergangener Benutzung lagert sich, sofern man nicht regelmäßig putzt, im immer mit Wasser gefüllten tiefsten Punkt eines WCs an, und dann sieht das ganze so aus:
IMG_3306Dies ist übrigens schon die entschärfte Version nach einem ersten Durchgang der im folgenden beschriebenen Reinigungsprozedur. Die originale Ausgangssituation möchten wir hier nicht veröffentlichen, ebenso wie das unansehnliche Bild während des aktiven Reinigungsprozesses.

Was kann man machen, wenn herkömmliche WC Reiniger und putzende Hasenmütter den Ablagerungen nichts mehr anhaben können? Man nehme Salzsäure. Diese gibt es in jedem gut sortierten Baumarkt. Dort wird sie als Mittel verkauft, um Zementschleier von Fliesen zu bekommen. Man versucht also mit der Klobürste soviel Wasser wie möglich nach hinten aus dem „Knie“ der Schüssel zu drücken, was am besten durch rhythmisches Aufschaukeln der Wassermasse gelingt, und kippt anschließend vorsichtig einen halben Liter verdünnte (also < 25%ige) Salzsäure in das Wasser. Achtung: Hierbei Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen, das ist ganz und gar nicht ohne!

In der Folge fängt es in der Schüssel an zu brodeln und riecht dabei gewaltig nach faulen Eiern. Nimmt man das aber alles in Kauf, hat man nach 45 Minuten folgendes Ergebnis:
schuesselsauber

Man fragt sich, wie die Voreigentümer es hinbekommen haben, dass sich dort so viele Ablagerungen ansammeln konnten, aber möglicherweise gibt Leute, die gar nicht wissen, dass man mit der Bürste auch dort putzen kann. Jedenfalls hat der Hase so etwas auch schon einmal von der Hasenschwester gehört. Leute gibts …

Ein Hase

Da es zur Zeit nicht wirklich viel zu dokumentieren gibt (lediglich die Wohnzimmerlampe hat es gestern an die Decke geschafft), zeigen wir Euch heute wenigstens unseren Küchenhasen. Dieser hat seinen Platz auf der alten, abgelösten Klebefolie des vorhandenen Interieurs gefunden, keiner weiß wie er dort hin kam 😉
Bild hoppelpoppel

Windfang

Heute haben wir es dank des Ehrgeizes der Häsin geschafft, den Windfang fertig zu stellen. Die Decke wurde vormittags geweisst und ab Nachmittag haben wir bis spät abends die farbige Tapete auf die Wand gekleistert.
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Nachdem die Häsin auch noch den Boden von den Spuren des Werkens befreit hatte, sah das Ergebnis gegen 23 Uhr dann wirklich schön aus:
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Den Verteilerkasten werden wir noch mit Holz verkleiden, damit dieser Blickfang im Windfang optisch etwas verschwindet.

Zweimal Meins = Unser

Heute kam ein dicker Umschlag vom Notar mit den aktuellen Grundbuchauszügen. Beide Hasen stehen nun zu jeweils 1/2 als Eigentümer des Hasenbaus „drin“. Also mussten wir doch glatt das gute Wetter nutzen und die alte Abdeckung vom Rollladenkasten noch einmal aus der Sperrmüllecke hervorholen, um dies der Blogosphäre mitzuteilen 🙂
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Wir freuen uns, dass alles so gut geklappt hat und uns so viele Verwandte, Freunde und sonstige Helfer so kräftig unterstützt haben und auch aktuell noch unterstützen.

Über den Dächern

Am Sonnabend mussten wir aufs Dach, um an das obere Ende der gartenseitigen Aussenwand zu kommen. Hier bietet sich ein herrlicher Ausblick über das schöne Menden (Rhld).
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An der Abschlusskante der Mauer nach oben konnte man vom Garten aus erkennen, dass Mörtel fehlte. Dies sah dann von oben betrachtet so aus, und wurde im Anschluss vom Häsinnenpapa fachmännisch neu abgedichtet:
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Schraubismus

Die Umwälzpumpe des Heizkreises ist mittels eines Steckers an eine Zeitschaltuhr angeschlossen. Soweit nichts Ungewöhnliches. Jedoch muss man sich mal fragen, was die Beschriftung des Steckers und die gleichlautende Beschriftung der Steckdose zu bedeuten haben. In einer stillen Minute muss der Hase wohl mal messtechnisch ergründen, was der tiefere Sinn dieser Handlungsanweisung sein soll …
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Einmal volltanken bitte

Heute kam der Tankwagen, wir hatten ja Öl bestellt, weil der Tank nur noch zu rund einem Drittel voll war und wir keine Ahnung haben, was wir so pro Saison an Heizenergiebedarf haben. Um viertel vor Acht kam der Wagen, schloss den Schlauch und die Kontrollleitung an, und nach 6 Minuten waren 1379 Liter frisches Öl im Hasenbautank.
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Jetzt kann der Winter kommen … und die Rechnung noch dazu 🙁
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Das Messgerät zeigt die Füllhöhe bzw. den Stand des Ölpegels im Tank an. Also knapp 125cm die man aufgrund der Form des Tankes nur bedingt in ein Volumenmaß überführen kann. Merke: Zeiger muss über Null stehen 🙂

Elektrobert

Bei der Ergründung, warum die Wechselschaltung im Flur nicht funktioniert, wuchsen dem Hasen wieder einige graue Haare. Unergründlich ist, warum im Hasenbau derartig an der Elektroinstallation herumgepfuscht wurde. Schlussendlich wurde der Fehler gefunden, eine Steckdose (siehe weiter unten) stillgelegt und die verkorkste Verkabelung wieder instandgesetzt.
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Nun kann man das Licht im Flur auch wieder von beiden Seiten des Flures ein- und ausschalten.

Mauerspecht

Der Häsinnenpapa hat mit seinem geübten Auge bereits fehlerhafte Stellen in den Fugen der Verklinkerung gefunden. Da ihm dies keine Ruhe ließ, schnappte er sich die Leiter und hat die Fuge mittels eines spitzen Hammers restlos vom Mörtel befreit, um am Wochenende hier neu zu fugen.
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Dies ist insofern wichtig, als dass im Winter in die offenen Stellen Feuchtigkeit eindringen kann, welche dann bei Minustemperaturen zu Eis wird und die Risse weiter aufsprengen könnte.
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Hinfort damit

Der Windfang macht Fortschritte, die Häsin hat in mühevoller Kleinarbeit die Generationen von Tapeten nicht nur von der Wand, sondern auch von der Decke geschabt. Das war eine ziemliche Quälerei trotz Tapetenablösers. Aber was tut man nicht alles für die eigene Höhle.
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