Fellwechsel

Nach wie vor lässt sich unsere fellige Mitbewohnerin nicht striegeln, was leider dazu führt, daß ihre Unterwolle total verfilzt und es ihr offenbar überall zwickt und ziept. Zwischendurch versuchen wir, ihr gröbere Fellklumpen mit der Schere herauszuschneiden, aber letztendlich hilft dann nur die jährliche Totalschur …

Stauraum

Seit dem Einzug befanden sich die Handtücher im Wäscheschrank im Schlafzimmer. Wie unpraktisch dieser Lagerort gerade dann ist, wenn man nass unter der Dusche feststellt Oh ich habe wohl ein neues Handtuch vergessen haben wir nun fast drei Jahre lang erfahren.

Also war es höchste Zeit einen Schrank in die Nische vor dem Badezimmer zu bauen. Um das Ganze etwas luftiger wirken zu lassen, haben wir uns für einen Wandschrank aus der (natürlich wieder abgekündigten) IKEA Badezimmer Serie entschieden.

Nun haben wir Stauraum in direkter Nähe zum Bad, und auch für neue Klopapier Rollen muss der geneigte Klogänger nun nicht mehr in den Keller stapfen …

Farbwechsel

Lange Zeit hatten die Hasen nicht viel zu berichten. Neben einem geplanten Krankenhausaufenthalt zur routinemäßigen Wartung der Hasenpfoten war im rheinischen Winter einfach nicht viel los.

Nun kommt der Frühling und die Hasen werden wieder aktiv. Also genau genommen waren sie schon dahingehend im vergangenen Winter aktiv, dass nun im Sommer ein kleiner Klopfer bei uns einziehen wird 🙂

Daher wird nun der Rote Salon im Obergeschoss zum Klopfergehege umgestaltet. Wir erinnern uns, die Grundfarbe des Salons war ein sehr tiefes Rot:

Als erster Schritt musste die alte Tapete komplett von den Wänden herunter genommen werden, da ein Überstreichen oder Überkleben auf dem dunklen Untergrund nicht funktionieren würde. Die Häsin und ihre Mama haben dies mit ziemlichen Mühen geschafft.

Wir haben uns im Roten Salon immer gefragt, warum der Lichtschalter so dicht am Türrahmen angeordnet ist. Nach dem Ablösen der Tapete und dem Freistemmen eines kunstvollen Putzgewerkes haben wir die Lösung gefunden:

Offenbar gefiel den vorangegangenen Hauseigentümern der originale Platz des Lichtschalters nicht. Dies kann man verstehen, da dieser Ort wiederum ungewöhnlich weit vom Türrahmen entfernt lag. Also musste der Hase dies durch neu gesetzte Dosen korrigieren und nahm dies zum Anlass, gleich neue Leitungen für zusätzliche Steckdosen und die elektrischen Rollläden zu legen.

Schließlich konnten die Wände wo nötig vom Häsinnenpapa verputzt anschließend und eine erste zaghafte Rauhfaser Tapetenbahn geklebt werden.

Dann kam praktischer Weise ein montäglicher Brückentag, welchen die Hasenschwester und der Hase nutzten, um die restlichen Tapeten und Farben ordnungsgemäß zu verarbeiten. Das Ergebnis hat schnell alle Beteiligten begeistert, das Rot ist – passend zum Frühling – einem zarten Grün gewichen …

… nun muss nur noch der Bodenbelag kommen, und der kleine Klopfer kann im August in sein Gehege einziehen 🙂

Quer Beet

Irgendwie fanden die Hasen die Vorstellung witzig, eigene Möhrchen im Garten zu züchten. Also musste auf die Schnelle ein Gemüsebeet her – auch wenn es dann zunächst erst einmal nur Gurken, Zucchini und Tomaten gibt

Jahresendleuchten

Kaum geht es auf die Adventszeit zu, erstrahlen allerorts die Fenster in weihnachtlichem Glanze – mal mehr, mal weniger besinnlich. Dem jahreszeitlich bedingten Lichtspektakel wollten die Hasen sich nun auch nicht länger entziehen und so kam es, dass die Häsin nach der Arbeit rasch durchs Einkaufsparadies hoppelte und eine elektrische Lichterkette mit nach Hause brachte. Nun erstrahlt die Hasenhöhle am dunklen Abend in einem warmen Lichterglanz …

Carbonara

Der Hase hatte durch Unachtsamkeit in Verbindung mit sattem Durchzug beim Hereintragen von Einkäufen die Windfangtür zerstört. Begünstigt wurde das Zerspringen der Rauchglasscheibe im Türblatt durch einen Montagefehler, wie die herbeigerufene Fachkraft für Verglasung feststellte, da das Unterfangband (?) nur einseitig der Scheibe montiert war.

Wie dem auch sei, es knallte die Tür, danach schepperte das Glas und es war erst einmal Aufräumen und Splitterbeseitigung angesagt. Dass der Hase beim Aufsaugen der restlichen Splitter mit dem Staubsauger auch noch kunstvoll eine Flasche Berliner Weisse umgehauen hat, die ihrerseits dann zerbarst, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter erwähnen.

Jedenfalls stellte sich dann das Erscheinungsbild der Windfangtür anschließend wie folgt dar:

Nicht dass uns das besonders stören würde, wenn es Sommer wäre, aber um diese Jahreszeit kommt doch eine erhebliche Kälte aus dem Windfang in der Flur, was die besagte Tür ja eigentlich verhindern soll. Auch hat die Katze nun direkten Zugang zur Haustür, was nicht unbedingt vorteilhaft ist … um genau zu sein sogar gefährlich, weil sie beim schwungvollen Öffnen der Außentür mit ihren Pfoten unter die Tür geraten kann.

Daher hat der Hase eine Polycarbonat Platte (Makrolon) im Baufachmarkt erworben, und diese an die Größe des Türausschnitts angepasst.

So konnte mit wenig Aufwand und finanziellen Ressourcen die Funktion der Windfangtür wieder hergestellt werden, mit dem Vorteil, dass nun durch die höhere Transparenz mehr Licht in den Flur gelangt und obendrein die Luftkammern der Makrolonpatte auch noch eine isolierende Wirkung gegen Kälte haben.

Längerfristig hatten die Hasen sowieso vor, die Holz- gegen eine Glastür zu ersetzen. Wenn alles gut läuft übernimmt die Kosten für die Makrolonplatte sogar die Versicherung …

Rabbit Windows 2.0

Nachdem wir im letzten Jahr die frontseitigen Fenster im Erdgeschoss ausgetauscht haben, hatten wir uns entschieden, dieses Jahr die rückwärtigen Türen zur Loggia wegen mangelnder Dichtigkeit und Isolation zu erneuern. Am heutigen Sonnabend war es so weit.

Noch einmal zur Erinnerung das Erscheinungsbild der alten Holztüren mit ihrem fragwürdigen unteren Holzrand:

Die Jungs von der Fensterbaufirma haben mit den alten Holztüren kurzen Prozess gemacht und erstmal einen großen Ausschnitt frei gestemmt …

… in welchen in rekordverdächtiger Zeit (vier Stunden) die neuen Türelemente eingesetzt wurden.

Im Ergebnis macht die helle Farbe der Stege sowie die größere Glasfläche nach unten hin sehr viel mehr aus, als man sich zunächst vorstellt. Vom Flur aus blickend sieht man sehr schön, wie hell nun die beiden kleinen Zimmer im ersten Stockwerk erscheinen. Bleibt noch die ausstehende Überarbeitung des Balkongeländers … es gibt immer was zu tun (oder nach einer bekannten Volksweise Werbung yippie yah yah yippie yippie yeah)

Winter in der Kiste

Da es die Häsin und der Hase leid waren, einmal pro Woche einen Eisblock zum Kühlen kaufen zu müssen, haben die Hasen sich entschieden einen dieser neuartigen elektrischen Kühlgeräte zu erwerben …

Nein, da erzählt der Hase natürlich wieder einmal Quatsch mit Soße. In Wirklichkeit haderten wir schon lange mit dem Gedanken entweder eine neue Kühl-/Gefrierkombination oder gar einen großen Gefrierschrank zu kaufen, da unser Gefrierfach mit seinen 70 Litern einfach zu klein und ohne Schubladen zu unübersichtlich war.

Nun ist es so, daß wir am liebsten einen 2m hohen Schrank mit jeweils zur Hälfte Kühlen und Gefrieren kaufen wollten, dies gibt es jedoch heute auf dem Markt in 60cm Breite nicht mehr. Obendrein sollte das neue Gerät mindestens die Energieklasse A++ haben.

Schlussendlich landeten wir nach viel Fahrerei durch den Westerwald und die Kölner Bucht doch wieder im örtlichen Elektromarkt und erstanden ein Modell von Bauknecht, da ein echter Liebherr unbezahlbar war.

Wir haben uns für ein Modell in modernem Silber/Alu entschieden, da dies sehr gut zum Herd passt und ein dröges Weiß in unserer farbenfrohen Küche wenig gepasst hätte. Nachdem das Gerät die üblichen 8 Stunden nach dem Transport gestanden hat, konnte es in Betrieb genommen werden, natürlich mit wichtigen Inhalt zur stilechten Einweihung des neuen Küchenbewohners auf Hasenart …

Umrandungen

Knapp zwei Jahre hoppeln die Hasen nun durch ihre Höhle, und schon sind die Fußleisten – zumindest im Esszimmer – an der Wand. Wir erinnern uns, zwischen dem Stäbchen-Parkett und Wand klaffen bis zu zwei Zentimeter breite Spalte:

Da wir kein Konstrukt aus Wandleiste mit vorgenageltem Viertelstab haben wollten, haben wir länger nach passenden Fußleisten gesucht. Schließlich wurden wir in der Bauhütte unseres Vertrauens fündig und brachten die Leisten mit in die Höhle und die Häsin lasierte diese umgehend.

Dann sägte der Hase die Leisten auf Maß, natürlich mit entsprechender Gehrung für die Innen- und Außenwinkel.

Nun mussten nur noch die Löcher in Leisten und Wand gebohrt werden, und schon konnten im Esszimmer neue Fußleisten angebracht werden. Leider zeigte sich hier wieder einmal, wie krumm und schief unsere Wände sind, denn dadurch liegen an der sichtbarsten(!) Stelle die aneinander stoßenden Leisten nicht bündig auf *grrrr*

Nun müssen die Hasen wieder in den Baumarkt hoppeln und Nachschub holen. Dann kann es weiter gehen. Vielleicht sogar noch dieses Jahr …

Fackelzug

Am heutigen Einkaufstag waren die Hasen in der METRO. Dort hoppelten sie am Saison-Abverkauf von Petroleum Gartenfackeln vorbei und packten derer vier ein. Als es dann des Abends langsam dunkler wurde, betankte der Hase selbige mit Lampenöl und startete das Lichtspektakel. Die Fackeln geben ein richtig schönes Flackerlicht und es wird richtig hell:

So kann die nächste Gartenparty kommen, möge die Grillsaison noch möglichst lange andauern …