Unterstand

Unser netter Herr Nachbar hatte sich jüngst seinen Wintergarten neu bauen lassen, woraufhin die Doppelstegplatten des alten Aufbaus übrig waren. Diese waren noch gut genug, um den Hasen dienlich zu sein. Die Idee war, hinter der Garage in Richtung Garten einen wetterfesten Unterstand zum Sitzen und Lagern zu bauen.

Als erstes musste eine Holzsparrenkonstruktion (welch ein Wort…) gebaut werden, auf die später die Platten gelegt werden konnten.

Auf die Holzkonstruktion wurden dann die Platten gelegt und mit den vorhandenen originalen Alu-Schienen fixiert. Es wurde schon früh dunkel, aber der Hase hoppelte noch geschwind auf das Garagendach, um zumindest die von dort erreichbaren Schrauben anzuziehen.

Am folgenden Tag wurden dann mittels eines über die Verdachung gelegten Leiterelements bäuchlings liegend alle Schrauben angezogen und die Übergänge zu den Gebäudewänden mit wetterfestem Bausilikon abgedichtet.

Nun wurde noch die Regenrinne montiert, welche später einmal eine Wassertonne speisen soll und fertig ist der Unterstand. Schon zwei Abende haben wir dort dem Regen trotzen können und den Abend im Garten genossen. In der kühlen Jahreszeit wird hier wohl der Ort sein, an dem Wäsche getrocknet werden kann.

Auch das morgendliche Rührei mit Speck Zubereiten kann nun gemütlich im Freien stattfinden …

Expansion

Nachdem nun die Sichtschutzwand zum Nachbarn vollständig aufgebaut ist, wurde es Zeit, den viel zu mächtigen Efeu an der Terrasse zu entfernen.

Die Häsin schnappte sich die Gartenschere, der Hase die Kettensäge und vereint ging es ans Werk. Zunächst musste die grüne Wand umgeworfen werden, um sie anschließend am Boden liegend zu zerkleinern.

Der Grünabfall wurde in die Bio-Tonne und diverse Beistellkisten verpackt, und das zugrunde liegende Rankgitter fachgerecht zerlegt …

Der Zugewinn an Platz und frischer Luft auf der Terrasse hat den Aufwand wieder einmal gelohnt.

Gelegentlich wird noch das Mäuerchen entfernt und ein direkter Zugang zum Bereich hinter der Garage geschaffen.

Wohl behütet

Im Laufe der letzten zwei Wochen haben die Häsin und ihr Papa mit einer selbst entworfenen Gussform die Hüte für die Abdeckung der Betonsäulen gegossen. Heute war es dann soweit: Die Hütchen wurden mit Wasserwage und Zollstock auf den Säulen ausgerichtet und mit einer Schicht Zementmörtel befestigt.

Stück für Stück ergab sich ein harmonisches Gesamtkunstwerk, welches Seinesgleichen sucht, denn die Abdeckungen sind nicht im Handel erhältlich und diese gibt es somit wirklich nur im Hasenland …

Die letzte Säule in Richtung Garage wird jedoch nicht abgedeckt werden, da hier noch eine Überdachung montiert werden soll, deren Befestigung wahrscheinlich auf der letzten Säule montiert wird.

Planche de cuisine

Erschreckend wie schnell die Zeit vergeht – Eben erst hatte man die Küchenmöbel fertig aufgebaut und im nächsten Moment ist schon wieder ein ganzes Jahr um …

Es fehlte noch das kurze Holzbrett unter dem Fenster, welches die Herd- mit der Spülzeile verbinden sollte. Eigentlich keine große Aktion. Das kann man ja immer noch mal zwischendurch machen sagte der Hase, und die Zeit ging ins Land. Da kam es, daß die Möhrenfabrik zwei Tage ohne den Mümmler auskommen mußte, denn dieser hoppelte geschwind in den Baumarkt seines Vertrauens und holte das noch fehlende Stück der Arbeitsplatte herbei und begann zu basteln.

Die Häsin organisierte noch Schraubhaken für die Spültücher und obendrein gab es noch lustiges Naschwerk für den Hasen zum selber anbauen…

Granum Plutolite

Schon längst wollten die Hasen nach der Erneuerung der vorderen Fenster auch die zugehörigen Fensterbänke austauschen. Ursprünglich waren dort einfache Riemchen aufgebracht, deren Fugen im Laufe der Jahrzehnte schon wegbröselten und Regen ins Mauerwerk eindringen ließen:

Also zogen die Hasen los, um schönere Fensterbänke zu entdecken, und der lokale Baustoffhändler unseres Vertrauens hatte schönen schwarzen Granit im Angebot.

Also wurden vormittags die Fenster abgeklebt und mit dem Stemmhammer die Riemchen entfernt …

Zum Höhenausgleich wird ein neues Bett aus Mörtel aufgebracht, welches einerseits die geforderte Schräge und andererseits die Verbindung zur neuen Fensterbank herstellt:

Nun mussten nur noch die Granitplatten eingepasst werden. Der Mörtel musste aushärten und schlussendlich die Anschlußfuge mit Silikon abgedichtet werden. Und nun haben die Hasen eine den neuen Fenstern würdige Fensterbank:

Earl Euchtung

Beim Einzug in die Hasenhöhle gefiel uns das dunkle Holz der im Esszimmer abgehangenen Decke nicht, und die Häsin hatte diese daher sofort mit weißem Lack überstrichen. Trotzdem sollte die Decke eines Tages glatt werden, da man noch immer die Holzstruktur sah. Außerdem wollten die Hasen auch noch das Beleuchtungskonzept der Essecke optimieren und für mehr Grundhelligkeit sorgen.

Testweise wurde eine eigentlich zum versenkten Einbau vorgesehene Industrieleuchte auf bzw. unter die Decke geschraubt, und so festgestellt, dass unsere Idee funktionieren würde. Nun war es dann also soweit, wir wollten das Projekt Esszimmerdecke angehen und somit musste erst einmal die alte Decke komplett entfernt werden.

Schnell fanden wir dann auch die Ursache der seltsamen und thematisch nicht immer passenden Geräusche in der Essecke, wenn oben im Bad jemand die Entsorgungseinrichtungen benutzte:

Es kam ganz schön viel Holz von der Decke und dieses musste dann auf dem Gartentisch noch von Nägeln und Krallen bereinigt werden, um es beim nächsten Sperrmüll entsorgen zu können.

Da für die neu einzusetzende Decke Rigipsplatten zur Anwendung kommen sollten, musste die vorhandene Stützkonstruktion auf das notwendige Rastermaß von 600mm umgebaut werden …

… und schon konnten die ersten zurecht gestutzten Platten an die Decke geschraubt werden:

Bei der Gelegenheit stellte sich heraus, daß es den Hasen ungemein nervte, die Schrauben immer nicht zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle im Zugriff zu haben. Daher wurde flugs ein Schraubenhalter an die Leiter gebastelt.

Die Häsin nutzt die Zeit und schneidet währenddessen schon die nächste Platte zurecht. So wird Pfote in Pfote gearbeitet.

Um den bereits weiter oben erwähnten Geräuschen beizukommen, wurde eine aus einem anderen Bauprojekt noch in reichlicher Menge vorhandene Dämmwolle um die Schallquelle und auf die Oberseite der Decke aufgebracht:

Stück für Stück schließt sich die Decke und es bleibt nur noch ein kleiner Streifen in der Mitte übrig, in den später dass letzte Stück Gipskarton eingepasst werden muss.

Nun können die Ausschnitte für die Einbauleuchten gesägt werden, wobei sich herausgestellt hat, daß es mit der normalen Stichsäge einfacher als mit der Oszillationssäge geht. Da hat sogar der Hase gestaunt.

Und schwupp, da sind die Lampen in der Decke und spenden ihr natürlich künstliches Tageslicht.

Moment mal, Tageslicht, künstlich, ja wie soll denn das gehen? Handelsübliche Neonröhren haben eine Licht- bzw. Farbtemperatur von 4000 Kelvin und besitzen nur wenige spektrale Anteile der natürlichen Sonne. Es gibt aber zum Beispiel vom Hersteller NARVA so genannte Tageslichtröhren, die bei 5500 Kelvin strahlen und auch dem Sonnenlicht ähnliche UV Anteile besitzen. So wirkt das künstliche Licht beim ersten Eindruck gar nicht mehr so künstlich und es gibt auch kein Zwielicht wenn Sonne und Röhre parallel um die Gunst des Auges eifern.

Zur Helligkeitsadaption morgens und abends bedarf es einer kleinen Modifikation der Leuchten – die standard Vorschaltgeräte müssen weichen und elektronische Hochfrequenzvorschaltgeräte mit Steuereingang werden samt einem Steuergerät für den Funkbus in die Leuchten eingebaut:

Auf den folgenden zwei Bildern sieht man den Unterschied in der Essecke ohne Deckenlicht und mit eingeschaltetem Deckenlicht. Im Vergleich dazu sieht man rechts im Bild eine handelsübliche Energiesparlampe, deren Licht ähnlich einer im Wohnraum zu verwendenden Neonröhre ist:

Der Strom für die Beleuchtung wird übrigens vom Hasen mittels eines zentral positionierten Anschlußstücks selbst bereitgestellt:

Das ist natürlich Quatsch und der Hase hat nur ein Spässle gemacht … Letztendlich muss nun nur noch ein wenig geputzt werden, und schon kann das Esszimmer wieder eingeräumt und die neue Hängeleuchte montiert werden.

Man merke: Rigips sägen ist eine ganz schön dreckige Sauerei im Wohnraum. Aber Rigipsfugen beischleifen noch viel mehr … Ausstehend sind nun noch die Abschlußleisten rund um den Wandabschluss und die Stirnseite zum Wohnzimmer. Aber das kann man dann ja zusammen mit den Fußleisten angehen …

Fensterschmuck

Was lange währt wird endlich gut – die Häsin hat nun die seit längerem herumliegenden Gardinen im Schlafzimmer angebracht. Im Vorfeld war zunächst ein Nähkurs bei der Hasenmama in Berlin sowie die Anschaffung von klebbarem Klettband von nöten.

Nun steht man im Schlafzimmer beim Anziehen nicht mehr direkt auf dem Präsentierteller und es sieht wieder ein wenig wohnlicher aus. Jede Woche ein Bisschen mehr …

Loorbeeren ernten

Mit manchem Loorbeer ist nicht gut Kirschen essen. Insbesondere nicht wenn auch noch die Hasen ins Spiel kommen. Seit langem nervte uns der Kirschloorbeer an der Kellertreppe, streifte man doch immer dagegen wenn man dort entlang hoppelte.

Also schnappte sich die Häsin die Säge und ging dem Gehölz an den Kragen bzw. die Wurzel. Nachteilig dabei war jedoch ein anschließend klaffendes Loch auf dem Grenzstreifen zum Nachbarn.

Dieser fand die Lücke ebenso wie wir wenig schön und reagierte spontan und schneller als wir es konnten und flugs war eine hölzerne Trennwand aus ausgewählten Hölzern errichtet.

Etwas ähnliches hatten die Hasen auch vor, aber so hat er uns die Arbeit erspart. Vielen Dank Herr Nachbar 😉

Möhrensaft

Gelegentlich müssen die Hasen in den örtlichen Getränkemarkt hoppeln, um Erfrischungsgetränke oder auch Hopfenblütentee zu kaufen. Dabei lief uns dieser Kasten hier über den Weg, der zwar im Markt bleiben musste, aber ein Foto nahmen wir mit:


Ob Möhren Bestandteile des Gebräus sind, konnten wir jedoch nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht sollten die Hasen im Rahmen einer Reise auch mal durch Augsburg hoppeln und die Hasenbrauerei vor Ort besuchen 😉

Handliches Werkzeug

Zufällig lief dem Hasen in der Möhrenfabrik dieses handliche Werkzeug über den Weg, was man auch nicht unbedingt täglich in der Hand hat. Daher soll es – auch wenn es keinen Bezug zur Hasenhöhle hat – dennoch hier seinen Platz finden …

Dieses Wunderwerk der Werkzeugmacherkunst findet seine Anwendung unter anderem im Antennenbau.