Sichtschutz

Nach dem Roden des Gartens ergibt sich nun das Problem, dass die Nachbarn vom gegenüberliegenden Balkon munter in die Wohnhöhle schauen konnten. Lange Überlegungen zur Gestaltung eines Sichtschutzes führten auch beim wiederholten Überdenken zu keiner rasch umsetzbaren Lösung. Aber wir wären nicht die Hasen, wenn wir nicht beim Hoppeln durch die lokalen Heimwerkerparadiese genau passende Rollos gefunden hätten:

Auch von aussen sieht es unaufdringlich aus und man kann durch gezieltes Verstellen entweder Sichtschlitze oder ganz verdeckte Fenster haben.

Für Innen fehlt nun noch ein Store zur Überdeckung des Rolladenkastens und zwei farblich passende Seitenschals zur Einrahmung unseres stromlosen Reality-3D-TVs

Heck Meck

Heute hat der Hase die Häsin mit dem Entschluss überfahren das leidige Thema Hecke im Garten zu erledigen. Wir erinnern uns: Im Garten an der Grenze zum Nachbargrundstück stand eine etwas verwilderte und in die Breite gewucherte Hecke, die knapp 1,5 Meter dick war und den Hasen viel Platz im Garten geraubt hat und dem Nachbarn ebenso ein Dorn im Auge war:

Kurzerhand wurde wegen des schönen Wetters ein halber Urlaubstag genommen und die Kettensäge geschwungen. Erst wurden von unserer Gartenseite aus die „Stämme“ der Hecke freigelegt und dann Teil für Teil abgetragen.

Nun haben die Hasen einen dezenten Scheiterhaufen im Garten und eine Lücke zum diagonal angrenzenden Grundstück … Das Grünabfallproblem wird zum Wochenende hin gelöst, denn kurzerhand konnte die Häsin einen 10cbm Grüncontainer beim örtlichen Entsorger beauftragen, welcher noch vor dem Wochenende in der Einfahrt aufgestellt wird.

Bastelkeller

Der kleine Vorraum zwischen gartenseitiger Kellertreppe und dem Gästezimmer hat eine Größe von knapp 4qm und beherbergte in erster Linie einen alten Kühlschrank und eine Menge Kramzeug. Viel zu schade den Raum so zuzustellen. Also überlegten sich die Hasen, dass es eine gute Idee sei hier einen Bastelkeller für den Hasen einzurichten, um das Arbeitszimmer von Lötdämpfen und Kabelwust zu befreien.

Außerdem wollten wir in diesem Raum exemplarisch ausprobieren, ob das Isolieren der Kellerdecke, wie in der Energie Einspar Verordnung (EnEV) gefordert, mit einfachen Mitteln umsetzbar und effektiv ist. Also wurde zunächst der Raum ausgeräumt und an der Decke eine Balkenkonstruktion installiert:

In die Zwischenräume zwischen den Sparren wurden 8 Zentimeter dicke Styroporplatten eingelegt und an den Stellen, wo aufgrund der schiefen Wände kein ordentlicher Wandanschluss erfolgen konnte, kam Steinwolle zum Einsatz.

Auch um die Heizungsverrohrung musste Steinwolle benutzt werden. Auf die Sparren wurden anschließend imprägnierte Gipskartonplatten („Rigips“) geschraubt, welche nun die neue sichtbare Kellerdecke bilden:

Um einen sauberen Abschluss zwischen Wand und Decke zu haben, hat der Hase Vierkanthölzer entsprechend gekürzt und an die Wand geschraubt.

Jetzt musste noch die seltsame grüne Farbe des Kellers einen wärmeren Farbton weichen. Zum Glück hatten wir aus der alten Wohnung noch einen Rest Schlafzimmerfarbe übrig und haben diese für die Wand verwendet:

Nach dem Trocknen der Farbe hat die Häsin den Bodenbelag erneuert und hierfür einen robusten Balkonteppich verwendet, der aufgrund seiner unterseitigen Noppen obendrein ein leichtes Luftpolster zwischen Bodenplatte und Teppich bildet, welches geringfügig isoliert und den Boden nicht so kalt wirken lässt.

Wir hatten aus der alten Küche die Hängeschränke aufgehoben, und diese sollten jetzt zum Einsatz kommen. Auch der übrig gebliebene Schreibtisch konnte nun prima wieder verwendet werden, sodass eine schöne Arbeitsecke entstehen konnte:

Abschließend wurde noch ein vorhandenes altes Regalsystem an die Wand geschraubt, um Platz für allerlei Kram zu bieten, und so haben wir den vorhandenen Platz im Raum bis auf die letzte Fläche effizient nutzen können.

In der Nische vor bzw. neben der Außentür war auch noch gerade ausreichend Platz für ein 19″ Gestell, so dass hier ein weiteres Spielzeug des Hasen vom Arbeitszimmer in den Bastelkeller umziehen konnte und die Häsin froh war, dass es im Arbeitszimmer nun wieder halbwegs ordentlich aussah …

So fand das Keller-Projekt seinen Abschluss und der Hase hat nun seine Bastelmöglicheit im Keller und muss die Häsin nicht mehr mit seinen Spielereien im Arbeitszimmer ins Kabelchaos stürzen …

Bildung oder Wohin mit dem Dom

Manch einer behauptet ja Mir lassen den Dom in Kölle, mach anderer sagt Man muss die Kirche im Dorf lassen. Aber die Hasen sagen Das Ding gehört genau hier hin. Nämlich ins Treppenhaus.

Bei einem Besuch in einem skandinavischen Möbelhaus Wohnst Du schon oder schraubst Du noch? entdeckten die Hasen nämlich eine schöne Lichtbildaufnahme der großen Kölner Kirche (ja genau die mit dem kaputt geklöppelten dicken Pitter) und haben sich spontan gedacht Die passt bestimmt ganz prima in den kahlen Treppenaufgang.. Und nachdem Leiter, Bohrer und Schraubwerkzeug erfolgreich zum Einsatz kamen stellen wir fest: Sie tut es 😉

Los Gardineros

In der Zeit der alten Küche hatten wir an den zur Straße zeigenden Fenstern halb hohe Gardinen, was den Vorteil hatte, dass nicht Jeder hineinschauen konnte. Nach dem Austausch der Fenster und der Neugestaltung der Kombüse hatten wir bisher noch keine Zeit gefunden, wieder einen adäquaten Sichtschutz anzubringen.

Wir hatten zwar bereits entsprechende Gardinenstangen und sogar eine Bistro-Gardine besorgt, jedoch war diese so breit, daß sie über beide Fensterflügel reichte. In Ermangelung eines tapferen Schneiderleins und einer Nähmaschine ruhte daher das Projekt bis … ja, bis es im örtlichen Discounter eine echte Singer Nähmaschine zum kleinen Preis gab. Also hoppelte die Häsin sogleich los und besorgte eine ebensolche.

In einem einer nun derartig gut ausgestatteten Hasenhaushalt Hasenhöhle konnte die Gardine geteilt und der Saum umgenäht werden, und schon haben die Hasen wieder einen kleinen Schutz gegen allzu neugierige Blicke der umherziehenden Spaziergänger …

Tripp Trapp

… Stufe ab oder so könnte man sagen. Wer schon einmal im Hasenbau war und die Gartentreppe hinauf oder herab gehoppelt ist, entsinnt sich sicherlich an die teilweise und vor allem unregelmäßig überstehenden Stufen.

Selbst ist die Häsin dachte sich die selbige und schnappte sich den Trennschleifer, um dem Misstand abzuhelfen:

Alle überstehenden Stufen bzw. deren Befliesung wurden angeritzt und mit leichten Hammerschlägen an der entstandenen Sollbruchstelle abgeschlagen. Lediglich die teilweise noch scharfkantigen Bruchstellen müssen nun noch nachgearbeitet werden, aber schon jetzt hoppelt es sich viel leichter hinauf …

Angrillen 2011

Der Wetterbericht hatte es bereits im Laufe der letzten Tage prophezeit, es sollten am Samstag bis zu 13°C werden. Also hat die Häsin in weiser Voraussicht am Morgen Grillfleisch eingekauft. Und siehe da, am Nachmittag war es dann soweit:

Den Tagesplan für die Bewetterung des Wochenendes hat das Kollektiv des Kombinat Sonne & Wolken heute nicht nur erfüllt sondern durch freiwillige Leistungen sogar um mehr als 12 Prozent übererfüllt! Auch der Himmel zeigte sich von einer durchaus frühlingshaften Seite, wenngleich es recht windig war.

Also wurde der Grill zunächst mit einer ausreichenden Menge eigens heute gekauften Brennstoffs befüllt und dieser anschliessend fachgerecht in Brand gesetzt.

Man fragt sich zwischenzeitlich, wieso es eigentlich am 08. Januar an der Fleischtheke des örtlichen Lebensmittelmarktes mariniertes Grillfleisch und im Getränkemarkt bereits größere Mengen Grillkohle zu kaufen gibt. Sollte es noch mehr Hasen wie uns da draußen geben?

Nachdem der Grill auf Betriebstemperatur war, konnte das Fleisch zum Zwecke der thermischen Veredelung aufgelegt werden:

Wenn man genau hinschaut, erkennt man im folgenden Bild im Hintergrund des rauchenden Grills noch die anlassbezogen dekorierte Biomasse der vergangenen Feiertage. Was für eine Kombination …

Leider zog sich der Himmel während des Grillens doch wieder zu sehr zu, so dass die Sonne verschwand und wir lieber in die Esshöhle hoppelten um drinnen zu speisen. Aber für 2011 lässt sich sagen: Die Grillsaison ist eröffnet!

Mehr Licht

Rechtzeitig zum Ausklang des alten Jahres wurde es Zeit, die noch ausstehende elektrische Beleuchtung des Spülsteins zu installieren. Die bereits bevorrateten Unterbauleuchten, wie sie auch zuvor auf der Herdseite verwendet wurden, fanden ihren Platz unter den Oberschränken und sorgen nun für ein angenehmes blendfreies Arbeitslicht.

Auch auf dieser Seite sollten die Leuchten hinter einer Aluschiene als Blendschutz „verschwinden“. Die zusätzliche Herausforderung im Gegensatz zur Herdseite war die Tatsache, dass man von der Tür her seitlich unter den Oberschrank schaut, und daher ein weiteres Aluprofil auch seitlich eingepasst werden musste:

Der eine Millimeter Versatz fällt aus der Ferne nicht weiter auf, besser war es ohne mechanische Verbindung der beiden Profile nicht mit Heimwerkermitteln zu bewerkstelligen.

Der notwendige Schaltaktor für den Funkbus fand seinen Platz fernab von eventueller Feuchtigkeit im Schrank und ist somit jederzeit für eventuelle Programmierungen zugänglich.

Timecode Chronograph

Im Oktober entdeckte der Hase in einem kleinen Laden in der Innenstadt ein lustiges Chronometer. Im Prinzip handelt es sich um ein Bild, welches einen Strichcode darstellt, jedoch mit LEDs für die Stunden und Leuchtziffern für die Minuten. Irgendwie eine witzige Idee und mit einer Größe von etwa DIN A3 eigentlich genau das Richtige für das Arbeitszimmer. Aber dafür Geld ausgeben?

Nach gutem Zureden der Häsin wurde das Teil schlussendlich doch gekauft und schon im Dezember – also noch im selben Jahr! – hängt es nun bereits an der Wand …

Waschen – Trocknen – Legen

Der Hase muss es zugeben: Es ist bequem die frisch gewaschene Wäsche anschließend im Trockner zu trocknen und direkt in den Schrank räumen zu können. Aus energietechnischer Sicht ist dies natürlich absolut nicht zu befürworten, mehr Kraftwerke und mehr CO2 für ein Bisschen mehr Bequemlichkeit. Auf der anderen Seite riecht die Wäsche nun auch nicht mehr nach Keller, denn mangels überdachten Außenbereichs mussten wir in der Winterzeit die Wäsche wohl oder übel im Heizungskeller trocknen, was zu entsprechendem Ölgeruch in der Wäsche führte.

Also gab der Hase dem langjährigen Wunsch der Häsin endlich nach und so kam es, dass wir nun nach mehrtätiger intensiver Recherche in diversen Fach- und Einzelhandelsgeschäften einen Wäschetrockner aus inländischer Produktion im Keller stehen haben …

Es handelt sich um einen Miele Wärmepumpentrockner, der im Vergleich zum herkömmlichen Kondenstrockner nur etwas mehr als die Hälfte der Energie benötigt. So fällt es dem Hasen wenigstens etwas leichter …

Entschädigt für einen gewissen Anschaffungswiderstand von ganz viele Möhrchen wird man im Dunkeln durch eine ansprechende Beleuchtung des Bedientableaus, die obendrein eine willkommene Alternative zum Fernsehabend sein kann …

Der Hersteller gibt an, dass das Gerät für eine Standzeit von 20 Jahren ausgelegt ist, wir werden dann im Hasenblog am 30. November 2030 erneut berichten – bleiben Sie dran!