Schiebung

Man muss nur genug Geduld aufbringen, wenn man ein tolles Angebot im örtlichen Heimwerkerparadies verpasst hat. So hatten die Hasen sich in die Blume geknabbert, weil sie nach dem Umbau der besagten Verkaufsstelle das Einweihungsangebot der neu eröffneten Filiale (die während des Umbaus gar nicht geschlossen war…) mit der preisgünstig angebotenen gewünschten Schiebetür nicht rechtzeitig wahrgenommen hatten und selbige flugs ausverkauft war. Aber nun war es soweit, die Beilage des Marktes pries diese sogar von Wikingern empfohlene Glas-Schiebetür für wenig Möhrchen an:

Also ist die Häsin hoch zu Elch zum Markt gefahren geritten und erfolgreich mit der Schiebetür heimgekehrt. So hatte der Hase endlich wieder was zu Schrauben und nahm sich der Tür samt Führungsschiene an und legte los.

Es stellte sich heraus, dass entgegen den Erwartungen das Bohren in den Sturz über dem Durchgang ganz hervorragend ging und lediglich kleinere Unebenheiten an der Wand durch gezielte Wiederverwendung von häuslichem Altmetall ausgeglichen werden konnten. Man soll halt nichts vorzeitig wegwerfen …

Schlussendlich wurde die Tür in die fertig montierte Laufschiene eingesetzt und feinjustiert. Dann konnte die Bodenführung montiert werden, et voilà nun lässt sich die Küche geräusch- und geruchstechnisch vom Wohnzimmer abkoppeln.

Nun fehlt uns nur noch ein passender Türgriff, da wir den originalen in unserer Konstellation so nicht verwenden können. Schön wäre eventuell ein elektrischer Antrieb, sodass man entweder per Bewegungssensor oder Knopfdruck die Tür öffnen oder schließen kann. Mal schauen, was dem Hasen so über den Weg läuft …

Am nächsten Tag zeigte sich bereits der angenehme Nebeneffekt der Trennung von Küche und Ess-/Wohnzimmer dahingehend, dass die Temperatur im Wohnzimmer morgens nach dem Ende der Nachtabsenkung sehr deutlich angestiegen war und wir die Heizung nun weiter zurückdrehen konnten. Auf der Temperaturkurve der Hausautomation kann man das sogar direkt erkennen:

Wir haben am 26.11. abends gegen 21 Uhr die Tür fertig eingebaut gehabt und dann über Nacht geschlossen. Auch am heutigen 27.11. haben wir die Tür immer bis auf einen Spalt geschlossen gehabt und beim gemütlichen Fernsehabend vor unserem Heimempfänger sogar vollständig geschlossen. Trotz zuvor bereits manuell reduzierter Heizleistung stieg die Temperatur im Vergleich zu vorher deutlich an. Es zeigt sich also wieder einmal, dass man mit einfachen Mitteln wie dem gezielten Schließen von Türen (so sie denn vorhanden sind) pure Energie und damit bares Geld einsparen kann. (Ebenso sieht man übrigens auch, dass wir am 23.11. von der Nachtabschaltung auf die Nachtabsenkung umgeschaltet haben.)

Im Nachhinein betrachtet ist offenbar viel warme Luft durch die Küche in den ungeheizten Flur abgezogen. Umso wichtiger wäre ein automatischer Türmechanismus, da sich unser Felltier mitnichten dazu bereit erklärt, entweder drinnen im Wohnzimmer oder draussen in der Küche zu bleiben. Also müssen wir – wie zuvor erwähnt – zumindest wenn wir nicht da sind, die Tür wenigstens einen Spalt breit offen lassen.

Schneegeklingel

Nun ist es zwar schon wieder über 2 Wochen her, dass die Temperaturen im November noch einmal sehr mild wurden, aber unsere Schneeglöckchen im Vorgarten sind standhaft und stehen auch am 21. November noch die letzten Sonnenstrahlen erheischend herum …

Das musste einfach gewürdigt werden und somit überwintern die kleinen Klangblümchen munter hier bei uns im Hasenblog.

Schmelzkäse

Vor vielen Jahren hat der Hase bei Bekannten eine ihm bis dahin gar nicht bekannte Art des Raclettes kennengelernt. Unter einer einer Schreibtischlampe nicht unähnlichen Wärmelampe wird ein halber Käselaib eingespannt und dessen oberste Schicht flächig angeschmolzen. Der Laib wird dann über eine Schwenkmechanik unter der Wärmequelle hervorgeschwenkt und die weiche Schicht mit einem Holzschaber abgeschabt und für den Verzehr auf den Teller geschoben.

Anlässlich des im letzten Monat stattgefundenen Hasenjubiläums gab es von der Familie nun ein solches Schweizer Präzisionsgerät und jenes musste natürlich zeitnah eingeweiht werden 😉

Die Käselampe steht für den Einsatz bereit …

… und auch ein entsprechender Käse wurde kurzfristig organisiert:

Eine bekannte Volksweise sagt Ein Ganzes macht zwei Halbe, das weiß doch jedes Kind und daher wurde der knapp 8 Kilogramm wiegende Laib in geteilt:

Nun konnte also die Käselampe angeschaltet werden und der Käse seiner Bestimmung übergeben werden, wobei gewissenhafte Kontrolle des Schmelzvorganges notwendig ist, um den richtigen Zeitpunkt der Käseschmelze zu bestimmen:

Ist der richtige Zeitpunkt erreicht, sieht die oberste Schicht so aus und kann geerntet werden:

Und eine Stunde später ist der ehemalige knapp 4 Kg wiegende halbe Laib deutlich dünner und im Gegensatz dazu die beteiligten Laiber der Verkoster deutlich dicker geworden …

Eine tolle Sache für maximal 6-8 Esser, denn es dauert durchaus seine Zeit bis man bei der reihum vonstatten gehenden Käsezuteilung wieder an der Reihe ist. Es macht viel Spaß den Käse bei Laune zu halten, also auch die Ränder entsprechend dem Schmelzvorgang zu bearbeiten und mit abzuschaben. Und es ist vor allem LECKER!

An dieser Stelle noch eimal allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für das schöne Geschenk! Auf baldiges Wiederschmelzen!

Wasser marsch

Nachdem die bauausführende Firma und auch die städtischen Wasserversorgungsbetriebe eingesehen haben, daß die Hasen üblicherweise tagsüber selbst arbeiten sind, wurde ein Termin gefunden an dem die Häsin und/oder der Hase zuhause sind. Wie zuvor zu lesen stand ja noch das Ausschachten an der Hauswand und der Wanddurchbruch für die neue Wasserleitung an. Erinnern wir uns, seitdem der Gehweg aufgebuddelt wurde haben die Hasen ihr Trinkwasser auf recht provisorische Art in die Höhle bekommen, nämlich mittels Schlauch durchs Kellerfenster:

Also wurde direkt neben der Eingangstür an der Hauswand bis auf Höhe (bzw. Tiefe) der alten Wasserleitung ausgeschachtet:

Nun konnte die alte Trinkwasserleitung aufgesägt werden, um den Teil der durch die Hauswand führt komplett zu erneuern und in den Teil, der bis zum Schacht unter dem Gehweg verläuft, durch ein eingezogenes neues (und dünneres!) Rohr zu sanieren …

Nachdem die Kellerwand durchbrochen wurde, konnte die alte Hauseinführung entfernt und durch eine neue ersetzt werden, um im Vorgarten Wasserleitung und Hauseinführung miteinander zu verflanschen:

Im obigen Bild sieht man die wesentlich dünnere Leitung links von der Hauptwasserleitung kommend übergehen in die dickere Leitung des neuen Hausanschlusses. Innen konnte nun auch der alte wieder Wasserzähler montiert werden und somit die Speisung der Hasenhöhle auf dem vorgesehenen offiziellen Weg stattfinden:

Schließlich musste nur noch der Durchbruch mit Beton oder einer ähnlichen Masse verfüllt und anschließend der Schacht vor der Höhle wieder zugeschüttet werden.

Zugluft adé

Auch dieses Jahr wird wieder im oberen Stockwerk geheizt werden müssen. Schade dass die originalen Holzfenster keinerlei Dichtung besitzen, sondern einfach Holz auf Holz stößt, und die Wärme somit leichter verschwindet als sie im Keller erzeugt wurde. Also muss irgendwie mit wenig Aufwand das Zugproblem gelöst werden.

Im gut sortierten Fachhandel gibt es jedoch vielfältige Nachrüstlösungen auch jenseits von Tesa Moll & Co. Hier hat der Hase sich für eine Metallschiene mit angegossener (oder gar anvulkanisierter?) Gummilippe entschieden, die eigentlich für einen anderen Anwendungsfall gedacht war. Diese wird bei der Montage mehr oder weniger stramm an die Tür gedrückt und am Rahmen mit Stahlstiften vernagelt.

Somit war schon einmal die Zugluft signifikant gedrosselt, beziehungsweise an dieser Stelle sogar weitestgehend gestoppt. Nur störte die Optik noch ein wenig, sodass wieder einmal der Baumarkt unseres Vertrauens aufgesucht wurde und wir diesen mit einer Dose braunem Lack und einem passenden Pinsel verließen. Das anschließende Ergebnis zeigt, dass der Hase den Farbton irgendwie anders in Erinnerung hatte, aber es fällt erst auf den zweiten Blick auf.

Und im nächsten (oder übernächsten oder überübernächsten …) Jahr werden wir nicht drum herum kommen, die Balkontüren zu erneuern.

Aufgestanden

Lange überlegte der Hase, ob er nicht wieder einen Wecker auf dem Nachttisch haben möchte. Da wir zum Wecken seit geraumer Zeit einen programmierbaren Weltempfänger verwenden, um uns mit dem Neuesten aus aller Welt wecken zu lassen, lag es also nah ein Uhrenradio zu erwerben. Nach einiger Recherche fiel die Entscheidung aus technischen Gründen auf ein Gerät aus dem Hause Pure Audio:

Das Modell Milano bietet neben dem herkömmlichen analogen UKW Empfang bereits heute das zukünftige digitale DAB+ Verfahren. Weiterhin dimmt sich die Anzeige im dunkeln angenehm herunter und zu guter letzt lassen sich vier verschiedene Weckzeiten auch so programmieren, dass man z.B. nur Werktags geweckt wird und am Wochenende ausschlafen kann. Auch ist es kein riesiger Trümmer auf dem knappen Nachttisch und benötigt ausgeschaltet nur rund 1 Watt elektrische Energie.

Neue Gewänder

Bereits in der alten Wohnung hatten wir in der Küche das Problem, dass es für eine recht schmale Nische im Schwedischen Möbelhaus keinen passenden Hochschrank gab. Jedenfalls nicht im Küchenprogramm. So haben wir seinerzeit einfach einen Badezimmerschrank in 30er Breite gekauft und in unsere damalige weiße Küche integriert. Leider passte dieser nun optisch nicht mehr zu unserem Birkendesign in der neuen Hasenküche:

Die Häsin kam jedoch auf die gute Idee, einfach zwei optisch passende Hängeschranktüren zu verbinden und die sichtbare linke Seite mit einer separat erhältlichen Dekorplatte, die natürlich entsprechend zurecht gesägt werden mußte, zu verblenden. So haben die Hasen mit wenig Aufwand wieder den praktischen Hochschrank in der neuen Küche verbauen können, denn für die schmale Ecke, in der dieser jetzt wieder steht, hätten wir keine andere Lösung gehabt:

Nun haben unsere Teller und Schüsseln wieder ihren Platz gefunden und auch die letzte Ecke in der nur wenige Quadratmeter großen Küche ist sinnvoll genutzt.

Wasserspiele

Im Frühjahr bekamen die Hasen nach der abgeschlossenen Kanalsanierung Post von den Städtischen Wasserbetrieben. Es wurde angekündigt, dass ab April die Hausanschlüsse für Trinkwasser erneuert werden. Und dann wurde es Mai, Juni, Juli und August bis tatsächlich eines schönen Septembertages die Straße vor der Hasenhöhle so aussah:

Durch das vorhandene Rohr unter dem Gehweg entlang der Straße wurde ähnlich wie bei der Kanalsanierung ein dünneres neues Rohr eingezogen, welches in Zukunft die Trinkwasserversorgung der Straße übernehmen soll. Dieses sieht man hier von Links nach Rechts verlaufend im aufgeschnittenen alten Rohr verlegt:

Um während der wochenlang andauernden Arbeiten jedoch die Höhlen weiterhin mit Trinkwasser versorgen zu können, hat sich die Stadt eine Notfallspeisung überlegt, bei der durch eine im Rinnstein verlegte Leitung alle Höhlen weiterhin mit frischem Wasser versorgt werden:

Nächste Woche entscheidet sich dann, ob unser Vorgarten aufgebuddelt werden muss, um einen neuen Durchbruch in den Keller für eine neue Leitung zu machen, oder ob man ebenfalls ein neues dünneres Rohr durch die alte Leitung einziehen kann. Es wurde uns freundlicherweise schon angekündigt, dass es zukünftig Probleme mit dem Wasserdruck geben kann, da die neuen Leitungen in der gesamten Straße deutlich dünner sind, als die alten. Na welch ein Fortschritt!

Beinbruch

Heute früh hat der Elch einen Ford geknutscht oder eher anders herum. Ein Ford wollte von links auf die durch den Elch berittene rechte Spur einscheren und hat ihn einfach übersehen. Peng – mit riesen Getöse ist der Reifen geplatzt, ja gar die ganze Felge verbogen. Den Kotflügel und Blinker hat es auch erwischt 🙁


Die Sachlage ist eindeutig sagt der Mann in grün, der kurz danach auf seinem bayerischen Mopped dahergeritten kam. Dann kam noch der Mann in Gelb mit dem großen Auto der den Elch dann zum Elchdoktor in die große Stadt gebracht hat. Dort sagte dann der Mann in Weiß daß man nun sehen muß, ob nur der Fuss angeknaxt ist oder vielleicht das ganze Bein gebrochen. Dann erzählte er noch irgend etwas von Zeitwert und wirtschaftlichem Totalschaden. Dafür muss aber noch ein anderer Mann kommen und den Elch auf Herz und Geweih prüfen. So’n Quatsch, so schnell gibt doch ein Elch nicht auf.

Erleuchtung

Manchmal ist auch noch abends nach der Arbeit Zeit um zumindest Kleinigkeiten im Haus zu erledigen. Heute war dies die Beleuchtung unter den Hängeschränken auf der Herdseite in der Küche.

Ein namentlich nicht näher bezeichneter Discounter hatte nämlich letzte Woche metallene Unterbauleuchten zum kleinen Preis, und so hatte der Hase kurzerhand beschlossen, diesen der Vorzug gegenüber mehrfach so teuren LED Leuchten zu geben. Umrüsten kann man später ja immernoch.